AZV Sanierung der Zufahrtsstraße zur Kläranlage Königsbrück im „Neuen Lager“

Sanierung der Zufahrtsstraße zur Kläranlage KönigsbrückWer in den letzten Wochen einen Spaziergang im „Neuen Lager“ unternommen hat oder beim letzten „Russentreffen“ zu Gast war, dem wird aufgefallen sein, dass die Zufahrtsstraße zur Kläranlage ausgebessert wurde. Neben Straßenschäden im gesamten bituminösen Abschnitt befanden sich im Bereich der Anbindung der Zufahrtsstraße an die Hoyerswerdaer Straße massive Schlaglöcher. Selbst für die zur Kläranlage fahrenden LKW-Entsorgungsfahrzeuge stellten diese Schadstellen beim Umfahren eine Herausforderung dar.

Trotz dieser Tatsache wurde ich angefragt, aus welchem Grund eine solch untergeordnete Straße, einer aufwendigen Sanierung unterzogen wird, die nur von wenigen Fahrzeugen genutzt wird. Da gäbe es doch andere stärker frequentierte Kommunalstraßen, an der dringend Handlungsbedarf bestände.
Dass es anderen wichtigen Handlungsbedarf an kommunalen Straßen gibt, ist, aus meiner Sicht, unbestritten. Diese durch den AZV Königsbrück und der Stadt Königsbrück gemeinsam finanzierte Straßenerneuerung wurde in Vorbereitung der geplanten Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück vorgenommen.
Der Baubeginn für die Erweiterung der zentralen Kläranlage war ursprünglich bereits für November dieses Jahres geplant. Leider erhielt der AZV Königsbrück im Zuge der öffentlichen Ausschreibung kein wirtschaftliches Angebot, so dass nach einer überarbeiteten Ausschreibung die Bauarbeiten frühestens im Frühjahr 2021 beginnen können. Zum Umfang der geplanten Ertüchtigungsarbeiten werde ich zu gegebener Zeit im Stadtanzeiger informieren.
Anmerken möchte ich noch, dass die Straßensanierungsmaßnahme noch nicht abgeschlossen ist, im bituminösen Bereich wird noch eine Deckschicht aufgezogen, was leider erst im nächsten Frühjahr möglich ist. Die Kapazitäten der Firma, die dieses spezielle Verfahren anbietet, lassen den Abschluss der Arbeiten in diesem Jahr nicht mehr zu.

Lars Mögel
AZV Königsbrück