AZV Königsbrück

AZV - Hinweis auf Sitzungstermin 28.04.2021

Hinweis auf Sitzungstermin

Die 110. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück, findet am Mittwoch,
dem 28. April 2021, um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Höckendorf der Gemeinde Laußnitz, Ottendorfer Straße 2 im OT Höckendorf statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.
Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte aus den Bekanntmachungstafeln, die in den Bekanntmachungssatzungen der Verbandsgemeinden aufgeführt sind.

Heiko Driesnack, Vorsitzender AZV Königsbrück

AZV - 109. Verbandsversammlung am 24.02.2021

Gefasste Beschlüsse des AZV Königsbrück:

109. Verbandsversammlung am 24.02.2021

Öffentlicher Teil:

Beschluss-Nr. 01- 02- 21 AZV
Vorstellung des 4. Nachtrages zum Betriebsführungsvertrag mit der Veolia Wasser Deutschland GmbH zur Nutzung einer PV- Anlage und Beschluss zur Ausschreibung der PV- Anlage
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 02- 02- 21 AZV
Vergabe des BV „Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück“
Los 1: Tiefbauleistungen
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 03- 02- 21 AZV
Vergabe des BV „Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück“
Los 2: Hochbauleistungen
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 04- 02- 21 AZV
Vergabe des BV „Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück“
Los 3: Technische Ausrüstung
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 05- 02- 21 AZV
Vergabe des BV „Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück“
Los 4: EMSR- Ausrüstung

Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 06- 02- 21 AZV
5. Nachtrag zum Ingenieurvertrag der Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück
- Mehraufwendungen für Planungsleistungen
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 07- 02- 21 AZV
6. Nachtrag zum Ingenieurvertrag der Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück
- Planung und Errichtung einer PV- Anlage auf dem Grundstück der Kläranlage
Königsbrück
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 08- 02- 21 AZV
Vergabe eines Zeitvertrages für die Durchführung von Kanalspülarbeiten für Neubau- und Gewährleistungsarbeiten im Verbandsgebiet
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 09- 02- 21 AZV
Vergabe eines Zeitvertrages für die Durchführung von Kanal-TV- Untersuchungs- Arbeiten für Neubau- und Gewährleistungsarbeiten im Verbandsgebiet
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 10- 02- 21 AZV
Bestätigung von 2 Nachtragsangeboten der Gemeinschaftsbaumaßnahme
„BV Laußnitz; B 97 Los 6; Schmutzwasser-Kanalisation“
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 11- 02- 21 AZV
Annahme einer Spende
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Beschluss-Nr. 12- 02- 21 AZV
Kontenausgleichung bei Minderbeträgen
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Nichtöffentlicher Teil:

Beschluss-Nr. 13- 02- 21 AZV
Ratenzahlung eines Baukostenzuschusses
Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Die Beschlüsse liegen zur Einsichtnahme in den Geschäftsräumen des AZV Königsbrück zu den bekannten Öffnungszeiten aus.

Heiko Driesnack, Vorsitzender des AZV Königsbrück

AZV - Geplante Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück

Können Sie, liebe Einwohner, sich noch an die Zeiten der politischen Wende nach 1990 erinnern? Neben vielen neuen Herausforderungen der Währungsunion, der zunehmenden Arbeitslosigkeit und persönlichen „Umbrüchen“ schlugen die Wellen beim Thema „Abwasserentsorgung“ besonders hoch.

Zur Sanierung der Innenstadt aber auch zur Errichtung von Wohngebieten und des Gewerbegebietes musste eine Abwasserinfrastruktur erschaffen werden.
In Königsbrück und den umliegenden Gemeinden gab es keine zentrale Abwasserentsorgung und schon gar nicht eine zentrale Kläranlage. Grundstückseigentümer, die nicht mit viel Eigenleistung eine Dreikammerkläranlage errichten konnten, mussten mit einem Trockenklo (Abort) auskommen.
Wer von unseren Kindern kennt noch ein solches „stilles Örtchen“ – vielleicht noch als „Herzen-Häuschen“, zu dem man über den Hof gehen muss?

Ja, es ist bereits über 25 Jahre her, als die zentrale Kläranlage von Königsbrück im April 1995 nach einem Jahr Bauzeit den Probebetrieb aufnahm. Damals, als der Hauptsammler auf der Großenhainer Straße in Königsbrück und die Überleitung von Laußnitz fertiggestellt wurde, betrug der Anschlussgrad an die Kläranlage 4.800 Einwohner.
Mit dem alten Leitungsbestand von Königsbrück und Laußnitz konnte ein großer Teil Grundstücke an die zentrale Kläranlage angeschlossen werden.
In den folgenden Jahren baute man sukzessive das Kanalnetz aus.
Der Königsbrücker Ortsteil „Gräfenhain“ und der Laußnitzer Ortsteil „Höckendorf“ sind seit 1998/ 1999 über sogenannte Abwasserdruckleitungen an die zentrale Kläranlage Königsbrück angeschlossen.
Mittlerweile werden alle 8.048 Einwohner (Stand Februar 2021) des Verbandsgebietes über diese Anlage abwasserseitig entsorgt.
Davon sind 6.063 Einwohner direkt über das Kanalnetz angeschlossen, 298 Einwohner von Röhrsdorf, Glauschnitz, Schmorkau und Weißbach werden über 4 kleinere Kläranlagen des AZV Königsbrück entsorgt.
Im Bereich der dezentralen Entsorgung wird das Abwasser von 1.687 Einwohner über die mobile Entsorgung zur zentralen Kläranlage abgefahren (Transport des Abwassers aus Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben über Fäkalienfahrzeug).
Zusätzlich wird das Abwasser von ca. 1.000 Einwohnergleichwerten (Abwasser aus Gewerbe und öffentlichen Einrichtungen) in der Kläranlage Königsbrück behandelt.

Richtfest 1994 Betriebsgebäude Kläranlage Königsbrück Reinigung des Belebungsbeckens 2009 und Erneuerung der Belüftungskerzen Kläranlage Königsbrück Vollfüllen des Beckens nach der Reinigung Kläranlage Königsbrück

Im Rahmen der Planungsarbeiten zum Bau der Kläranlage in den Jahren 1992 bis 1994 mussten die Verantwortlichen mit vielen ungewissen Faktoren planen.
Bedingt durch die Einführung von kostendeckenden Trink- und Abwassergebühren ging der Wasserverbrauch erheblich zurück, ein Einwohnerrückgang war zu verzeichnen und Arbeitsplätze sind in Größenordnungen weggefallen.
Aus diesem Grund entschieden die damaligen Verbandsräte eine Kläranlage mit einer stufenweisen Ausbaufähigkeit zu planen und zu bauen. Die im Jahr 1995 umgesetzte 1. Ausbaustufe sah eine Anschlussmöglichkeit von 6.000 Einwohnergleichwerten vor.
Aus Gründen der damaligen Finanzierbarkeit durch die Gebührenzahler wurde auf die Errichtung eines zweiten Belebungsbeckens verzichtet. Nachdem nun alle Einwohner des Verbandes an die Kläranlage angeschlossen sind, ist die Kapazitätsgrenze der Kläranlage erreicht bzw. gar überschritten.
Zusätzlich ist der Zweckverband gesetzlich verpflichtet, sein Mischwasserkonzept umzusetzen.
Der Altbestand des Königsbrücker Kanalnetzes wurde als Mischwasserkanalisation konzipiert, das heißt, Schmutz- und Regenwasser wird über einen gemeinsamen Kanal zur Kläranlage abgeleitet und entsorgt.
Bei Starkregenfällen wird an bestimmten Stellen stark verdünntes Mischwasser in das Gewässer abgeschlagen.
Nach einer in den letzten Jahren durchgeführten Schmutzfrachtberechnung für das gesamte Kanalnetz wurde ermittelt, dass im Regenwetterfall mehr Mischwasser zur Kläranlage transportiert und behandelt werden muss, als das derzeitig der Fall ist.
Diese durch den Zweckverband zu erledigende Aufgabe wird durch den Freistaat Sachsen gefördert.
Auf Grund der Kapazitätsauslastung der 25 Jahre alten Anlage und der Notwendigkeit der erhöhten Mischwasserzuführung entschied die Verbandsversammlung in den letzten 2 Jahren eine Ertüchtigung der Kläranlage vorzunehmen.
Bereits im Jahr 2019 begannen nach einer vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung die Planungsleistungen. Nach der Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung erfolgte in der letzten Verbandsversammlung die Vergabe der Baumaßnahme.
Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im April 2021 begonnen werden.

Neben der Errichtung des ursprünglich bereits im Jahr 1994 geplanten zweiten Belebungsbeckens erhält das vorhandene Belebungsbecken eine energie-effizientere Belüftungsanlage. Mit dem Bau einer stationären Schlammentwässerungsanlage wird der prekären Klärschlammsituation entgegengewirkt. Die Entsorgung des Klärschlamms stellt sich künftig als nicht unerheblicher Kostenfaktor in der Abwasserentsorgung dar.
Die bisher genutzte mobile Schlammpresse, die während der Frostperiode nicht einsetzbar ist, kann die anfallenden Klärschlammmengen nicht mehr behandeln. Die vorhandenen Schlammspeicherkapazitäten sind nicht mehr ausreichend.
In einem neu zu errichtenden Gebäude kann dann ganzjährig eine Klärschlammbehandlung erfolgen. Mit der Errichtung einer Fällmitteldosierstation werden die Ablaufwerte des gereinigten Abwassers in die Pulsnitz verbessert. Dabei sollen die Ziele einer besseren Gewässerqualität laut bundesdeutscher Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden. Außerdem wird die gesamte, verschlissene Mess- und Regeltechnik dem Stand der Technik angepasst.
Bei der umfangreichen Baumaßnahme wird von Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Mio. € ausgegangen.
Trotz der gewährten 50 %-igen Förderung, die mit der Umsetzung der Mischwasserkonzeption und der Verschärfung der Ablaufgrenzwerte verbunden ist, stellt diese Maßnahme neben der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes auch finanziell für alle Beteiligten eine erhebliche Anstrengung dar.
Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Mitte des nächsten Jahres 2022 geplant.
Vor fast 30 Jahren trafen die damals verantwortlichen Stadträte und Verbandsräte unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters, Herrn Jürgen Loeschke und des Geschäftsstellenleiters, Herrn Rainer Böhme, mit dem Bau der Abwasseranlage eine weitreichende Entscheidung. Damit wurde der Grundstein für eine funktionierende Infrastruktur für eine Entwicklung unseres ländlichen Raumes gelegt.

Mit der geplanten Ertüchtigung werden wir für die nächste Generation diese solide Grundlage weiter ausbauen und den Anlagenbestand auf einem hohen Niveau erhalten. Gern werde ich die interessierten Leser mit dem Fortgang der Baumaßnahme auf dem Laufenden halten.

Lars Mögel
AZV Königsbrück

AZV - Hinweis auf Sitzungstermin 24.02.2021

Die 109. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück, findet am Mittwoch,
dem 24. Februar 2021, um 18.00 Uhr im Rathaussaal des Königsbrücker Rathauses, Markt 20 in Königsbrück statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.
Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte aus den Bekanntmachungstafeln, die in den Bekanntmachungssatzungen der Verbandsgemeinden aufgeführt sind.

Heiko Driesnack, Vorsitzender AZV Königsbrück

AZV - Erteilung von SEPA- Lastschriftmandaten

Mit der diesjährigen Abwasserjahresendabrechnung werden wir den Kunden, die die fälligen Abwassergebühren-Raten selbst einzahlen, einen Vordruck zur Erteilung eines SEPA- Lastschriftmandates anfügen.
Bitte nutzen Sie diese bequeme Zahlungsart und geben Sie uns den Ausdruck ausgefüllt zurück. Dieser kann auch auf der Homepage des AZV Königsbrück heruntergeladen werden (http://azv-formulare.koenigsbrueck.de).

Bei Kunden, die kein Lastschriftmandat zur Verfügung gestellt haben, werden wir ausgewiesene Guthaben der Jahresendabrechnung auf das uns zuletzt bekannte Konto überweisen. Sollten diese Kunden eine Rückerstattung auf ein anderes Konto wünschen, bitten wir um eine schriftliche Rückmeldung innerhalb von 2 Wochen, nachdem der Bescheid zugestellt wurde.

Kunden mit Daueraufträgen sollten bitte prüfen, inwieweit stattdessen die Erteilung eines SEPA- Lastschriftmandates günstiger wäre, weil Daueraufträge jährlich auf die veränderten Abschlagszahlungen angepasst werden müssen. Eine Über- oder Unterzahlung ist bei Nichtbeachtung die Folge.

Bei Fragen zur Abwassergebührenabrechnung und der Zahlungsweise sprechen Sie uns bitte an, gern unterstützen wir Sie bei der optimalen Handhabung der Zahlungsart.

Lars Mögel
AZV Königsbrück

Dateien:
pdf.png SEPA-Lastschriftmandat AZV Königsbrück Beliebt

 Erteilung einer Einzugsermächtigung und eines SEPA-Lastschriftmandats für den AZV Königsbrück

Datum 19.05.2014 Dateigröße 56.54 KB Download 2.479 Download