Welche Bauaktivitäten gab es 2017 in unserer Stadt?

Dominant war in diesem Jahr das verheerende Sturmtief „Paul“ am 22. Juni, welches unser Gemeinwesen von Röhrsdorf bis Gräfenhain heimsuchte. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis die Schäden speziell an den Baumbeständen beseitigt worden sind. Leider gibt es bisher vom Freistaat noch keine Signale, den Geschädigten zu helfen, wobei bei Einzelnen zu stemmende Kosten von bis zu 14T€ bereits angefallen sind.
Nun wollen wir uns erfreulicheren Entwicklungen zuwenden. Fangen wir mit den größeren Baumaßnahmen an, so der vom Landkreis (auch mit unserer Kreisumlage!) finanzierten Oberschulneubau, der zumindest im Rohbau fast fertig gestellt ist. Auch unsere Grundschule erhält einen neuen Speiseraum als Anbau an der Hofseite, finanziert vom Stadthaushalt mit Fördermitteln des Freistaates aus dem Förderprogramm „Investitionskraftstärkungsgesetz“ – ein Wortungetüm, das nur Bürokraten erfinden können.

Unser Louisenstift an der Gartenstraße wird im großen Stile umgebaut, um zukünftig Platz für Kita-Plätze zu schaffen.
Für die neue Straßenmeisterei sind zumindest die Flächen an der Ortsumgehung vom Landkreis vorbereitet worden.
Am „Adler“ wurde wieder einmal zumindest kurzzeitig gebaggert. Sonst ist äußerlich leider noch keine Bewegung zu erkennen.
Am Anger und an der Käbnitz sind auch Bauaktivitäten zu verzeichnen, so werden die beiden Kreissiedlungshäuser privat saniert, was die ganze Ecke aufwertet, zumal auch das Umfeld neu gestaltet werden wird. Am Anger entsteht ein neues einstöckiges Haus mit großen Erdbewegungen. Am Nachbargrundstück musste für Stellplätze auch viel Erdreich am Hang „bewegt“ werden. Auf der Steinborner Straße entsteht nun nach Abrissarbeiten ein Wohnhaus, für das im Oktober die Bodenplatte gegossen wurde und erste Mauern empor wuchsen. Die beiden ehemaligen Kreissiedlungshäuser am Rosseggerweg sind nun auch fast fertig. Auch das Umfeld wird sicherlich noch gestaltet. Auch am Furtweg wird an einer ehemaligen Scheune gewerkelt.

An der Einmündung der Forststraße zur B97 entstand ein Geschäftshaus und gegenüber sind Bauaktivitäten auch im Gartengelände im Gange.
Auch auf der Bohraer Straße gibt es drei Bauaktivitäten an der Ecke „Am Busch“ und zweimal im B-Plangebiet weiter hinten.
Ein Altbau an der Dresdner Straße erstrahlt zumindest teilweise in neuem Glanz und gegenüber wird ein Gebäude (ehemals Agrobau) zu neuen Nutzungen umgebaut. Erstaunt ist man neuerdings über das farbenfreudige Bahnhofsgebäude. Leider befindet sich der Bahnhofsberg in einem etwas kläglichem Zustand (u.a. das Geländer). Da sind wir auch gleich am Wasserturm mit 12 neuen Wohnhäusern und dem Bau der zweiten Erschließungsstraße, um weiteren Bauwilligen die Zufahrt zu gewähren.

Auch am Grünmetzweg haben im Oktober, nach Abrissarbeiten im vergangenen Jahr, Bauaktivitäten begonnen. Auf dem B- Plangebiet Lindenstraße entstand ebenfalls ein neues Eigenheim und gegenüber im ehemaligen „Alten Lager“ sind fast alle Bauplätze belegt. Am Lindenberg wurde ein weiterer Teil des B-Plangebietes erschlossen, sodass vorerst 4 Eigenheime im Entstehen sind und weitere Bauflächen zur Verfügung stehen. Verschiedene Gebäude wurden teilsaniert mit neuen Dächern (Curt -Tausch-Str.), Farbanstrichen und Fensterwechseln. Besonders erfreut bin ich über die Sanierung eines Hintergebäudes auf der Hohenthalstr. , was einst mal unser Obdachlosenasyl war.
Alles trägt dazu bei, unser Städtchen attraktiver zu präsentieren.

Aber auch auf den ehemals militärisch genutzten Flächen gab und gibt es Aktivitäten, so das Sanierungsvorhaben „Offizierscasino“, damit im Zusammenhang der Aufbau des ehemaligen Dachreiters vom Postgebäude am Eingang des „Neuen Lagers“. Alles auf Privatinitiative. Im Casino werden bereits Hochzeiten, Geburtstage und Klassentreffen gefeiert. Auch der „Armeespaßverein“ führt seine gut besuchten Veranstaltungen auf dem Gelände durch.
Unsere „Wildnisverwaltung“ baut in Richtung des ehemaligen Atombunkers eine Wildnisschule komplett aus bearbeiteten Baumstämmen auf. Ein interessantes Objekt.

Abrisse gab es auch auf diesem Gebiet durch einen neuen Eigentümer der ehemaligen „Seidelfläche“. So wurde das Proviantamt mit schwerer Technik abgerissen und die „Paulusvilla“ in einen Trümmerhaufen verwandelt (so sah es 1945 in Dresden aus!).
Auch an der „Brunnervilla“ an der Hoyersweraer Straße, der späteren „Russenschneiderei“ entsteht nach der gelungenen Sanierung des Bestandsgebäudes ein großer Anbau auf der hinteren Seite mit Tiefgarage und neuen modernen Wohnungen. Dank auch an den privaten Investor.
Auch sehr schmucke Zaunanlagen sind am Grünmetzweg, an der Gräfenhainer und an der Hoyerswerdaer Straße entstanden. Sicherlich werden noch viele Aus-und Umbauten auch in unseren Ortsteilen erfolgt sein, meist dort wo Eigentümerwechsel erfolgt sind.

Es gibt inzwischen weitere Bauanfragen, auch für Baulücken, denn dort sind die Erschließungsanlagen (Trink- und Abwasser, Energie und Telecom) meist schon vorhanden. Langsam müssen wir uns auch mit neu zu planenden Baugebieten beschäftigen, denn die Planungen und Genehmigungen sind zeitraubend und manchmal auch absurd zu nennen (Pferdeanlage an der Bohraer Straße mit einer behördlich „befohlenen Ausgleichsfläche“ für Obstbäume auf einer erschlossenen möglichen Baufläche für 3 Eigenheime!!??).

Es gibt auch ein paar städtebauliche Sorgen, so die Nachnutzung unseres Schulgebäudes auf der Kamenzer Str. (z. B. Umbau in seniorengerechte Wohnungen in zentraler Lage), aber auch unser Schloss mit seiner ungewissen Zukunft. Beim „Adler“ gibt es immerhin noch Hoffnung auf Baubeginn im nächsten Jahr.
Leider dämmern auch einige private Grundstücke vor sich hin, so am Schneewittchenweg oder an der Hintergasse, aber auch das ehemalige Postgebäude, wobei man bedenken sollte, dass die Finanzierungsfragen für eine Sanierung oder einen Neubau oft länger dauern als dann der Bau selbst!!

Jürgen Loeschke
Bürgermeister a.D.

Veolia Stiftung unterstützt das ehrenamtliche Engagement von OEWA-Mitarbeitern

Ralf Messerschmidt (l.) Bild: J. LoeschkeRalf Messerschmidt ist am Internationalen Tag des Ehrenamtes geehrt worden.

„Wir sind begeistert von dem großen Engagement unserer Mitarbeiter in ihrer Freizeit und sagen Danke. Wir freuen uns, dass wir ihnen mit unserer Aktion ein wenig unter die Arme greifen können“, sagt die Geschäftsführerin der Veolia Stiftung, Fiene Berger. Bis Ende Oktober konnten sich ehrenamtlich tätige Mitarbeiter der Veolia-Unternehmen in Deutschland, zu denen auch die OEWA Wasser und Abwasser GmbH gehört, um eine finanzielle Unterstützung für ihren Verein in Höhe von 500 Euro bewerben. Insgesamt zählte die Unternehmensstiftung 143 Bewerbungen für das „Pro Ehrenamt“-Programm, darunter 26 Anträge von OEWA-Mitarbeitern. Insgesamt sind 53 Anträge mehr als im vergangenen Jahr eingegangen. Die Entscheidung zur Vergabe der Fördermittel lag beim Stiftungsvorstand, der diese am 5. Dezember, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, öffentlich bekanntgab.

Ralf Messerschmidt ist einer von 21 OEWA-Mitarbeitern, die für ihr ehrenamtliches Engagement von der Veolia Stiftung ausgezeichnet wurden. Wenn es in Königsbrück und Umgebung brennt, schwere Verkehrsunfälle passieren oder zum Beispiel bei Unwettern Bäume auf die Straße stürzen, ist Ralf Messerschmidt mit seinen Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrück schnell zur Stelle und hilft. Und das alles neben seiner Arbeit. Als Mitarbeiter der OEWA kümmert er sich im Auftrag des AZV Königsbrück insbesondere um den technischen Betrieb der Kläranlage, in der die Abwässer von rund 8 000 Einwohnern umweltgerecht gereinigt werden.

Das „Pro Ehrenamt“-Programm unterstützt ehrenamtliches Engagement der Veolia-Mitarbeiter. Antragsteller müssen nachweisen, dass sie vom 1. Januar des Jahres bis zum Abgabeschluss mindestens 100 Stunden ehrenamtlich tätig gewesen sind – und dies auch nachweisen können. Das Programm existiert seit 2014. Die Veolia Stiftung stellt pro Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, um ehrenamtliches Mitwirken zu würdigen. Das Geld kommt den Vereinen oder Organisationen zugute, bei denen sich die Mitarbeiter in ihrer Freizeit einbringen.

Die OEWA Wasser und Abwasser GmbH unterstützt Städte und Gemeinden, Zweckverbände, Industrie und Gewerbe sowie Privathaushalte bei allen Aufgaben rund um die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Das mit seiner Hauptverwaltung in Leipzig ansässige Unternehmen gehört zur Veolia-Gruppe. Veolia bietet seinen Partnern im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung Lösungen für die Bereiche Wasser-, Abfall- und Energiemanagement. Die OEWA hält Beteiligungen an der MIDEWA Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland mbH, der OTWA Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH, der TVF Waste Solutions GmbH, der Stadtwerke Görlitz AG und der Stadtwerke Weißwasser GmbH. Deutschlandweit versorgt sie heute zusammen mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im kommunalen Auftrag rund 660 000 Einwohner mit Trinkwasser, betreibt kommunale Kläranlagen und Abwassernetze mit einer Anschlusskapazität von etwa 800 000 Einwohnerwerten sowie betreibt sechs Schwimmbäder. Darüber hinaus ist das Unternehmen Dienstleister in der Wasserwirtschaft für Industrieunternehmen wie zum Beispiel Naabtaler Milchwerke, Spreewaldhof Golßen oder Papierfabrik Schoellershammer.

Einladung zur Himmelfahrtspartie 2015

Auch in diesem Jahr startet die Blaufahrt des Männerchores Königsbrück.
Abfahrt ist an Himmelfahrt, 14. Mai 2015, um 7.00 Uhr am
Topfmarkt in Königsbrück, Rückkehr gegen 19 Uhr. Gäste zur Tour
sind herzlich willkommen.Telefonische Voranmeldung bitte bei Frank
Meyer 0171 7947641.

Katze sucht (s)ein Zuhause

Am 18.08.2014 ist in Königsbrück eine herrenlose, grau-weiße Katze auf
der Gartenstraße gefunden worden. Diese ist ca. 3-5 Monate, sehr lieb und
zutraulich. Der Besitzer meldet sich bitte bei der
Stadtverwaltung Königsbrück, Herr Nitsche, Tel: 388 20.

Katze sucht (s)ein Zuhause katze-08-2014-1