Wahl und Aufforderung zur Bewerbung für das Ehrenamt als Friedensrichter/in

Bekanntmachung
der Wahl und Aufforderung zur Bewerbung für das Ehrenamt
als Friedensrichter/in
gemäß §6 Sächsisches Schieds- und Gütestellengesetz (SächsSchieds-GütStG)

Die Amtsniederlegung der Friedensrichterin der Stadt Königsbrück macht eine Neuwahl in der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Königsbrück mit den Gemeinden Laußnitz und Neukirch für eine Friedensrichterin oder einen Friedensrichter sowie eine Stellvertreterin oder eines Stellvertreters erforderlich. Die Friedensrichterin/der Friedensrichter wird vom Gemeinschaftsausschuss für fünf Jahre gewählt und kann wiedergewählt werden. Die Aufgabe der Friedensrichterin/des Friedensrichters besteht darin, außerhalb eines Gerichtverfahrens kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten –vermögens- und strafrechtlicher Art- zu schlichten und im Schlichtungsverfahren einen Vergleich herbeizuführen. Die Aufgabenpalette ist vielseitig, beispielsweise Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ärger mit dem Vermieter, aber auch Körperverletzungen, Hausfriedensbruch oder Beleidigung und Sachbeschädigung können auf der Tagesordnung stehen. Die Tätigkeit als Friedensrichterin/Friedensrichter ist ehrenamtlich. Bitte beachten Sie, das folgende Ausschlussgründe für das Amt gemäß §4 SächsSchieds-GütStG bestehen:

§ 4
Friedensrichter

(1) Der Friedensrichter muss nach seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten für das Amt geeignet sein.

(2) Friedensrichter kann nicht sein, wer
1. als Rechtsanwalt zugelassen oder als Notar bestellt ist;
2. die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt;
3. das Amt eines Berufrichters oder Staatsanwalts ausübt oder als Polizei- oder Justizbediensteter tätig ist.

(3) Friedensrichter kann ferner nicht sein, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder durch gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.

(4) Friedensrichter soll nicht sein, wer
1. bei Beginn der Amtsperiode das 30. Lebensjahr noch nicht oder das 70. Lebensjahr schon vollendet haben wird;
2. nicht im Bezirk der Schiedsstelle gemeldet ist;
3. gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten Menschenrechte oder die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder
4. für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder Amt für nationale Sicherheit tätig war.

(5) Bei ehemaligen Mitarbeitern und Angehörigen in herausgehobener Funktion von Parteien und Massenorganisationen, der bewaffneten Organe und Kampfgruppen sowie sonstiger staatlicher oder gemeindlicher Dienststellen oder Betriebe der ehemaligen DDR, insbesondere bei Abteilungsleitern der Ministerien und Räten der Bezirke, Mitgliedern der SED-Bezirks- und Kreisleitungen, Mitgliedern der Räte der Bezirke, Absolventen zentraler Parteischulen, politischen Funktionsträgern in den bewaffneten Organen und Kampfgruppen, Botschaftern und Leitern anderer diplomatischer Vertretungen und Handelsvertretungen sowie bei Mitgliedern der Bezirks- und Kreiseinsatzleitungen wird vermutet, das sie die als Friedensrichter erforderliche Eignung nicht besitzen. Diese Vermutung kann widerlegt werden.

(6) Der Friedensrichter, Bewerber oder Vorgeschlagene hat gegenüber der Gemeinde schriftlich zu erklären, dass Ausschlussgründe nach Absätzen 2 bis 5 nicht vorliegen und seine Einwilligung, Auskünfte zu den Ausschlussgründen des Absatzes 4 Nr. 3 und 4 des Absatzes 5 beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes einzuholen, zu erteilen.

§ 7
Bestätigung der Wahl

Die Wahl des Friedensrichters bedarf der Bestätigung durch den Vorstand des Amtgerichts, in dessen Bezirk die Schiedsstelle ihren Sitz hat. Das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft besteht aus einem Schiedsamtbezirk. Nähere Auskünfte über das Amt der Friedensrichterin oder des Friedensrichter erhalten interessierte Einwohner unter der Rufnummer 388-13 bei Frau Rammer.

Wer Interesse an der Aufgabe hat, wird gebeten, sich schriftlich bis zum 31.12.2012 beim Bürgermeister der Stadt Königsbrück zu bewerben.

Königsbrück, 03.12.2012

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Informationen zum Tätigkeitsbereich des Friedensrichters:

Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS – Bundesverband
http://www.schiedsamt.de/

Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS – Bezirksvereinigung Bautzen
http://www.bds-bautzen.de

Kasimir's märchenhafte Weihnachtsreise durch Königsbrück

Anläßlich dem diesjährigem Weihnachtsmarkt in Königsbrück am 16.12. ist in der Innenstadt wieder ein Schaufensterrätsel zu erleben. Teilnahmekarten dafür gibt es in den beteiligten Geschäften.
Zur Einstimmung hier der Text mit den zu erratenden Märchen:

"... so sollte es geschehen, dass im Jahre 2001 ein stolzer Kater namens Kasimir in das verschlafene Städtchen Königsbrück kam und gar Wundersames erlebte.

Mit gut aufgefüllten Säckchen nahm er seinen Weg durch die weihnachtlichen Straßen und Gassen. Da er einen weiten rätselhaften Weg vor sich hatte, wollte er sich im nahegelegenen Wirtshaus stärken. Jedoch sein Leibgericht, die Weihnachtsgans Auguste lief noch schnatternd durch die hoch herrschaftliche Küche.

Also zog er weiter und erreichte das Pfefferkuchenhaus. Dort wurde Kasimir von Hänsel und Gretel eingeladen, sich an dem süßen Zuckerzeug zu laben. Auf einmal sauste ein mit Eisblumen verzierter Schlitten an ihm vorbei. Ein eisiger Schauer durchfuhr unseren kleinen Freund. Auf diesem glitzernden Gefährt saß die herzlose Schneekönigin. Vielleicht hätte sie ein wärmeres Herz besessen, wenn sie eingekehrt wäre und sich einen guten Tropfen von Rotkäppchen's Wein, welcher für die Oma gedacht war, gegönnt hätte. Diesen Schluck bekam stattdessen unser gestiefelter Freund.

Danach begab er sich zum Barbier. Frisch gekämmt und die Barthaare gestutzt, tanzte er voller Vorfreude auf das weihnachtliche Fest mit Rumpelstilzchen um das wärmende Feuer. Ein orientalischer Duft zog ihn weiter.

Gemeinsam mit Aladin verschaffte sich Kasimir auf dem fliegenden Teppich einen Blick auf das wundervoll gestaltete Königsbrück. Sicher gelandet machte er die Bekanntschaft mit dem Tapferen Schneiderlein und lies sich noch nebenbei die Kleider erneuern. Nun fehlte Kasimir noch gar güldenes Geschmeide, welches er beim Goldschmied erblickte. Ebenso fand er unter all den Kostbarkeiten ein gar liebreizendes Geschöpf, so klein war es, ein wahres Däumelinchen. Als er weiterging, hörte Kasimir wundersamen tierischen Gesang der Bremer Stadtmusikanten. Weil es ihm gefiel stimmte er mit ein.

Ein verzauberter Bär kam des Weges und begleitete den Kater auf den Markt. Dort wurden sie bereits von den reizenden Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot erwartet. Die große Standuhr beim Uhrmacher erinnerte mit ihrem Schlag daran, dass das siebte Zicklein, welches in der Uhr Schutz vor dem bösen Wolf suchte, aus seinem Versteck befreit werden musste.

Nachdem die gute Tat gelungen war, gelangte der Kater Kasimir ins Turmviertel des Städtchens. Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, kletterte er geschwind am Zopf von Rapunzel den Schlossturm hinauf. Der Bäckermeister schenkte ihm gleich noch eine größere Portion nach exotischen Gewürzen duftenden Gebäcks, welches er mit dem Schneewittchen und den sieben Zwergen in der Apotheke teilte. Dafür erhielt er die heilenden Feigen für den Kleinen Muck. Bevor unser gestiefelter Freund die Medizin abliefern konnte, bat er noch Frau Holle darum, ordentlich die Betten für eine weiße Weihnacht zu schütteln. Nun konnte endlich dem Sultan geholfen werden. Die wundertätigen Feigen zeigten schnell ihre Wirkung und befreiten den Herrscher von dem unsäglichen Leid, den Eselsohren.

Langsam wünschte er sich, an das Ziel seiner winterlichen Märchenreise zu gelangen. Mit diesem Wunsch war er jedoch nicht allein. Auf dem Rand des Brunnens saß der dicke Froschkönig und hegte schon lang den Traum von einer Prinzessin erlöst zu werden. Unser Kater mauzte einen kurzen Gruß und zog weiter durch so manches Königreich.

Kasimir sah die von ihrer Garstigkeit befreite Prinzessin des Königs Drosselbart. Leider konnte er nicht verweilen, um auf der Hochzeit des glücklichen Paares mit zu tanzen, die Zeit drängte. Von all den Strapazen müde, wollte sich Kasimir gerade zur Ruhe legen, doch die wundersame Melodie des Singenden, Klingenden Bäumchen's zog ihn in ihren Bann. Er hörte auch weihnachtliche Weisen, hell klingende Glöckchen, lachende und fröhliche Kinder, lustige Mütter und Väter, Marktschreier die ihre feinen Waren wohlfeil anboten, ein wahres weihnachtliches Getümmel war zu vernehmen. Den Gerüchen der Zuckerwaren und deftig Gegrillten, den klingende Tönen, der Wärme der Geborgenheit folgend erreichte Kasimir den festlich geschmückten Markt. Dort lernte er ein Mädchen kennen, das viele Sterntaler in ihrem Leibchen hielt, welche ihr durch ihre Warmherzigkeit vom Himmel geschenkt wurden. Vor Freude über diese himmlische Gabe begab sich unser Gestiefelter Kater und entzündete das Zauberfeuerzeug, das der weihnachtlichen Zeit einen hellichten Schein gab.

Ein wunderschönes leuchtendes Licht erfüllte den ganzen weihnachtlichen Markt und erwärmte die Herzen der Menschen in Königsbrück und wenn ihr stets miteinander lieb seid, dann brennt es immer fort."

Fröhliche Weihnachten

© A. Schröter/O. Herzog

Chrysanthemen für 50 Cent im Sonderangebot

Sonderangebot Chrysanthemen Gärtnerei Weiße Königsbrück

Die Friedhofsgärtnerei Weiße
Gartenstr. 7
01936 Königsbrück
Tel.: 035795 39971

bietet ab sofort und solange der Vorrat reicht hausgezogene großblütige Chrysanthemen zum Sonderpreis von 50 Cent pro Stück in den Farben: weiß, gelb und lila.

Da die Blüten noch nicht geschnitten sind, kann man sich die Schnittlänge selbst bestimmten.

45. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück

Einladung
Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,
ich möchte Sie hiermit herzlich zur 45. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück in der Wahlperiode 2009 – 2014 einladen.

Datum: Dienstag, d. 4. Dezember 2012 Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Saal im Rathaus der Stadt Königsbrück

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Beschlussfähigkeit (§§ 38, 39 Abs.2
SächsGemO)
2. Anfragen der Bürger und Stadträte
3. Beschlüsse
3.1 Beschluss zur Gremienplanung 2013
3.2 Beschluss zu überplanmäßigen Ausgaben zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes in der
Kindertageseinrichtung „Regenbogen"
3.3 Beschluss über einen 1. Nachtrag zu Baumeisterleistungen – Bauvorhaben Brandschutzmaßnahme
Kita „Rappelkiste"
3.4 Beschluss zur Übernahme des Grundstückes Weißbacher Str. 57 aus dem Bestand des
Eigenbetriebes „Königsbrücker Wohnungswirtschaft" zur Stadt Königsbrück
3.5 Beschluss zum Dachgeschossausbau zu Wohnzwecken auf dem Grundstück Kamenzer Str. 75,
Flurstück Nr. 444a der Gemarkung Königsbrück
3.6 Beschluss zum Neubau eines Produktionsgebäudes für Fleisch- und Wursterzeugnisse in
Gräfenhain, Am Kirschberg 10, Flurstück Nr. 480/23 der Gemarkung Gräfenhain
3.7 Beschluss zur Errichtung eines Stalles für Alpakas auf dem Grundstück Heinrich-Zille-Weg 44,
Flurstück Nr. 736 der Gemarkung Königsbrück
3.8 Beschluss zum Neubau eines Betriebsgebäudes für Dammwildverwertung/Verkauf auf der
Großnaundorfer Str., Flurstück Nr. 653 der Gemarkung Königsbrück
4. Beratung, Informationen, Anfragen
Informationen aus der Verwaltung

Heiko Driesnack
Bürgermeister