Informationen zu Fahrplanabweichungen RB 33 und RB 34

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es in der Woche vom 2. bis zum 10. Mai zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn. Das betrifft die Linien RB 33 Dresden - Königsbrück und RB 34 Dresden - Kamenz.

Auf der Strecke nach Königsbrück verkehren zwei Züge nur zwischen Dresden-Klotzsche und Königsbrück. Der Abschnitt Dresden-Neustadt – Dresden-Klotzsche mit Halt in Dresden Industriegelände wird durch die Länderbahn bedient.
Ein zusätzlicher Schienenersatzverkehr ist nicht eingerichtet.
Es kommt außerdem zu verspäteten Abfahrts- und Ankunftszeiten. Das betrifft die Züge 0:01 Uhr ab Dresden-Klotzsche und 22:54 Uhr ab Königsbrück.

Auf der Strecke Dresden Hbf. – Kamenz verkehren einige Züge in den späten Abend- und Nachtstunden mit verspäteten Abfahrts- und Ankunftszeiten. Das betrifft die Züge ab 23:51 Uhr und 0:41 Uhr von Dresden Hauptbahnhof sowie 03:30 Uhr und 23:30 Uhr von Kamenz.

Die Mitteldeutsche Regiobahn bittet Fahrgäste, alle relevanten Abweichungen dem veränderten Fahrplan im Internet oder den Aushängen an den Bahnhöfen zu entnehmen. 
Nähere Infos gibt es der 24-h-Servicenummer: 0341 231898288 oder auf den Webseiten: www.bahn.de/bauarbeiten oder www.mitteldeutsche-regiobahn.de.

 

Öffentliche Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück am 4. Mai 2021

Einladung

Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,

ich möchte Sie hiermit herzlich zur 20. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück in der Wahlperiode 2019 - 2024 einladen.

Datum: Dienstag, den 4. Mai 2021 Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Saal im Rathaus Königsbrück
unter Beachtung der derzeit gültigen Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Bürgermeister
2. Informationen des Bürgermeisters
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit (§§ 38, 39 Abs. 2 SächsGemO)4.
4. Beschlüsse
4.1 Beschluss über den Abschluss eines Erschließungsvertrages mit der SachsenNetze HS.HD GmbH Sparte Strom zur Wohngebietserschließung „Heideweg“ in Königsbrück
4.2 Beschluss über den Abschluss eines Erschließungsvertrages mit dem Abwasserzweckverband Königsbrück zur Wohngebietserschließung „Heideweg“ in Königsbrück
4.3 Beschluss über die 1. Änderungssatzung der „Satzung zum Schutz des Gehölzbestandes auf dem Gebiet der Stadt Königsbrück mit den Ortsteilen Gräfenhain und Röhrsdorf (Gehölzschutzsatzung)“
4.4 Beschluss über die Annahme von Spenden
5. Informationen, Anfragen, Anträge

 

Heiko Driesnack
Bürgermeister

 

AZV - 1. Spatenstich zur Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück

Nach einer fast dreijährigen Planungsvorbereitung ist es nun endlich soweit – zur Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück konnte der 1. symbolische Spatenstich durch den Verbandsvorsitzenden des AZV Königsbrück, Herrn Heiko Driesnack vollzogen werden.
Unterstützt wurde er dabei von Lars Mögel (Geschäftsstellenleiter des AZV) und durch den langjährigen Mitarbeiter der Veolia, Herrn Ralf Messerschmidt, der sich mit seinen Kollegen seit dem Bau der Kläranlage im Jahr 1994/ 1995 um einen einwandfreien Betrieb aller Abwasseranlagen im Verbandsgebiet sorgt.

1 Spatenstich zur Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück 2021
1 Spatenstich zur Ertüchtigung der Kläranlage Königsbrück 2021
von links
Herr Heiko Driesnack – Verbandsvorsitzender des AZV Königsbrück
Herr Ralf Messerschmidt – Mitarbeiter der Veolia Wasser Deutschland GmbH der Kläranlage Königsbrück
Herr Sebastian Simon - Gruppenleiter der Veolia Wasser Deutschland GmbH/ NL Döbeln
Herr Lars Mögel - Geschäftsstellenleiter des AZV Königsbrück

Mit dem symbolischen Spatenstich beginnen seit dem 06.04.2021 die Bauarbeiten. Die besondere Herausforderung der Baumaßnahme besteht darin, dass alle geplanten Bauleistungen zur Ertüchtigung im laufenden Betrieb der Kläranlage erfolgen müssen. Somit ist zu jeder Zeit die Abwasserentsorgung und die Reinigung des ankommenden Schmutzwassers ohne einen Ausfall zu gewährleisten. Zur Umsetzung der geplanten Arbeiten beauftragte die Verbandsversammlung in ihrer letzten Sitzung nach einer öffentlichen Ausschreibung vier Fachfirmen, die die Leistungen im Bereich, Tiefbau, Hochbau, Technische Ausrüstung und EMSR- Ausrüstung erbringen werden. Dabei gibt es für den Zweckverband in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Ingenieurbüro eine weitere Herausforderung zur Koordinierung der Fachfirmen. Bei einer ersten Ausschreibung, bei der ein Generalauftragnehmer für die feingliedrige Maßnahme gesucht werden sollte, bekam der AZV Königsbrück leider kein wirtschaftliches Angebot. Hier zeigte sich, dass die Fachfirmen gut gefüllte Auftragsbücher haben und nur wenig Angebote eingegangen sind.

Tiefbauarbeiten für neues SchlammentwässerungsgebäudeWir sind dankbar, dass die Arbeiten durch sächsische Firmen ausgeführt werden, die für eine gute Qualität bekannt sind.
Nach den Bauvorbereitungsarbeiten, wie zum Beispiel der Errichtung einer Baustraße wird mit dem Bau des neuen Schlammentwässerungsgebäudes begonnen.

Wie bereits in einer der letzten Ausgaben des Stadtanzeigers berichtet, soll in diesem Gebäude künftig eine Schlammpresse ihren Platz finden, die den Überschussklärschlamm entwässert. Der entwässerte bzw. „ausgepresste“ Klärschlamm (hat eine erdige Konsistenz) kann über übliche Entsorgungscontainer zum Kraftwerk (Boxberg) zur Mitverbrennung transportiert werden.

Nachdem im letzten Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgelegt wurde, dass Klärschlamm nicht mehr landwirtschaftlich ausgebracht werden darf, ergibt sich für alle abwasserentsorgungspflichtigen Körperschaften ein massives Dilemma. Als Entsorgungsweg steht somit nur die Verbrennung von Klärschlamm zur Diskussion. Dabei legt die Energiewende ein weiteres Problem offen: in den Sommermonaten, in denen ausreichend Solarstrom zur Verfügung steht, werden die herkömmlichen Verbrennungskraftwerke abgeschaltet. In der Folge kann in den Kraftwerken von den Abwasserentsorgern auch kein Klärschlamm angenommen werden. Für die Zukunft geplante Monoverbrennungsanlagen, in denen nur Klärschlamm verbrannt werden kann und dabei auch, wie gesetzlich gefordert, Phosphor als Rohstoff zurückgewonnen werden kann, sind derzeitig bundesweit noch in den Genehmigungsverfahren. Die Klärschlammentsorgung wird künftig ein bundesweites Thema sein, was jeder Einzelne leider an der Höhe der Abwassergebühren zu spüren bekommen wird. Durch die Errichtung einer stationären Schlammentwässerung wollen wir diesem bereits spürbaren Problem entgegenwirken. Mit Hilfe dieser Anlage kann auch in den Wintermonaten eine Entwässerung erfolgen und die freien Kapazitäten der Kraftwerke genutzt werden. Die bisher genutzte mobile Presse des Betriebsführers (auf einem LKW- Anhänger) kann bei Frostgraden nicht bedient werden. Da jetzt alle Anwohner des Verbandsgebietes an die zentrale Kläranlage angeschlossen sind (teilweise über dezentrale Entsorgung), reicht die Kapazität des Schlammspeichers über die Wintermonate nicht mehr aus. Neben einer unwirtschaftlichen Betriebsweise ist die Kläranlage durch dieses erheblich gewachsene Schlammvolumen an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen.

Liebe Leser des Stadtanzeigers, ich habe Sie bewusst auf einen kleinen fachlichen Exkurs mitgenommen – auch wenn es sich hier um ein sehr spezifisches Thema handelt. Aus meinen bisherigen Erfahrungen ist es mir wichtig, dass Sie als Gebührenzahler und als Einwohner des Verbandsgebietes nachvollziehen können, welche Beweggründe den AZV Königsbrück veranlassen, eine Investition von ca. 4,5 Mio. Euro zu tätigen. Wohlgemerkt, nicht die Ertüchtigung der Schlammentwässerung macht diese Investitionskosten aus, sondern die Ertüchtigung der gesamten Kläranlage.

Im Laufe der Bauzeit, die sich bis Mitte des Jahres 2022 erstrecken wird, möchte ich den Fortgang der Baumaßnahme im Stadtanzeiger begleiten und dabei die einzelnen geplanten und dringend notwendigen Maßnahmen erläutern.

Nach einem erkennbaren Baufortschritt werden wir auch einen Baustellenbegehungstermin für Interessierte anbieten.
So wünsche ich den Bauleuten gutes Gelingen sowie unfallfreies Bauen und uns, als Auftraggeber, möglichst wenig ungeplante Nachträge.

Lars Mögel
AZV Königsbrück

Offenlage Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Großnaundorfer Straße 38" der Stadt Königsbrück

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Großnaundorfer Straße 38“ der Stadt Königsbrück

 

Der Stadtrat der Stadt Königsbrück hat in seiner Sitzung am 16.03.2021 den Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Großnaundorfer Straße 38“ in der Fassung vom 16.03.2021 gebilligt und zur Offenlage bestimmt.

Das Plangebiet befindet sich in Königsbrück an der Großnaundorfer Straße und betrifft die Teile der Flurstücke 607/3, 655a und 642 der Gemarkung Königsbrück. Das Plangebiet  umfasst eine Fläche von 1500 m².

Die Unterlagen zum Planentwurf mit Begründung und Umweltbericht liegen in der Zeit vom 14.04. bis 18.05.2021 während der Dienstzeiten der Stadtverwaltung Königsbrück im Rathaus der Stadt Königsbrück (01936 Königsbrück, Markt 20) zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Die gesamten Planunterlagen können parallel dazu innerhalb des genannten Zeitraumes auch im Internet über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter www.buergerbeteiligung.sachsen.de und auf der Internetseite der Stadt Königsbrück unter https://www.koenigsbrueck.de/buergerservice~/offenlegung-bauleitplanung.html

eingesehen werden.

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

- Umweltbericht zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan

Der Umweltbericht beinhaltet Informationen zur Auswirkung der Planung auf die Schutzgüter Mensch, Tiere und Pflanzen und biologische Vielfalt, Wasser, Fläche und Boden, Luft/ Klima, Landschaft und Kultur- und Sachgüter. Zur Kompensierung der Auswirkungen und des Eingriffs dienen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Diese sind im Umweltbericht dargestellt.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Bedenken und Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Königsbrück vorgebracht werden.

Nicht fristgemäß vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Heiko Driesnack

Bürgermeister

Die Unterlagen zum Planentwurf finden Sie hier:

Plan Bestand

Entwurf vorhabenbezogener Bebauungsplan

 Entwurf Vorhaben- und Erschließungsplan

Entwurf Umweltbericht

Plan Grünordnung

Begründung

 

 

 

 

 

Wahlhelfer für Bundestagswahl gesucht

Haben Sie Lust, etwas Neues zu entdecken, nette Menschen kennenzulernen und sich ehrenamtlich für einen Tag zu engagieren? Dann werden Sie doch Wahlhelfer.
Mit dieser interessanten Tätigkeit unterstützen Sie ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis.


Für die Durchführung der Bundestagswahl am 26. September 2021 suchen wir Mitstreiter, die den Ablauf in den Wahllokalen in Königsbrück, Laußnitz und Neukirch bzw. zur Briefwahl begleiten.


Die Wahlhelfer werden am Wahltag in zwei Schichten – von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr – im Wahllokal tätig sein und nach 18:00 Uhr durch Stimmenauszählung die Ermittlung des Wahlergebnisses vornehmen.
Für die Tätigkeit im Wahlvorstand wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 25,00 € gezahlt.

Sollten Sie an dieser Tätigkeit interessiert sein, melden Sie sich bitte bei der Stadtverwaltung Königsbrück, Frau Frauenstein, Tel. 035795 388-28 oder frauenstein@koenigsbrueck.de.

Hier finden Sie Informationen des Bundeswahlleiters für Wahlhelfer:
https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/informationen-wahlhelfer.html