Eröffnung der Kameliensaison 2018 in Königsbrück mit Neuheiten

 Kameliendamen Caprice und Linda (Schneeweisschen und Rosenrot, nach den schneeweißen und blutroten Blüten der ältesten drei Kamelien)Am 14.01.2018 um 14.00 Uhr wird der Beginn der 19. Blütesaison im Kamelienhaus Königsbrück eingeleitet.

Zahlreiche Gäste aus der Umgebung sind zugegen, wenn die beiden Kameliendamen Caprice und Linda (Schneeweisschen und Rosenrot, nach den schneeweißen und blutroten Blüten der ältesten drei Kamelien) die Eröffnung verkünden.
Die drei großen Kamelien zeigen bereits ihre volle Blüte. Sie wurden von den Grafen von Hohenthal wahrscheinlich um 1820 bzw. um 1840 nach Königsbrück gebracht und gehören zu den ältesten Kamelien Deutschlands bzw. Europas nördlich der Alpen. Peter Carl Wilhelm von Hohenthal (1754-1825) war übrigens als erster Standesherr seiner Linie einflussreicher sächsischer Minister.
Die zweite Hauptblüte mit den etwa vierzig bis zu zwei Meter hohen Exemplaren – überwiegend aus der Seidel’schen Sammlung – wird für Anfang März erwartet, ein eindrucksvolles Blütenmeer ist dann zu bewundern.

Wegen des enormen Interesses an Duftkamelien wurde deren Bestand erweitert. Zwei große Exemplare, darunter eine italienische „high fragrance“ kommen hinzu. Von dieser Sorte hat der Heimatverein eine große Anzahl Jungpflanzen aus Italien (Lago de Maggiore) importiert, welche dann von den Besuchern erworben werden können. Die starkduftenden Kamelien waren im vorigen Jahr restlos ausverkauft.
Dieser als „Hauch einer Fee im Frühling“ bezeichnete, betörende Duft begrüßt die Besucher gleich beim Betreten des Kamelienhauses.
Eine begrenzte Stückzahl an Originalablegern der ältesten Königsbrücker Kamelien – mit Echtheitszertifikat – steht ebenfalls zur Verfügung.

Als Neuerscheinung bietet der Heimatverein eine sehr interessante, kleine Broschüre an, in der die Entstehung und die weitere Entwicklung des Kamelienhauses mit historischen Hintergründen und schönen Bildern dargestellt werden.
Ebenfalls ist der neue Kamelienkalender 2018 noch erhältlich, wegen der großen Nachfrage erfolgte bereits ein Nachdruck.

Parallel zu den Kamelien wird das Sozialprojekt „Kunstwerke entlang der via regia/des Jakobsweges“ präsentiert. Hier sind Filigranmodelle historischer Bauwerke entlang dieses berühmten Weges einschließlich deren historischer Hintergründe zu bewundern.

Das Kamelienhaus hat ab sofort bis etwa Anfang April jeden Sonntag 10.00 bis 17.00 geöffnet, Besuch von Reisegruppen sind nach Absprache auch wochentags möglich.

Anmeldungen und Informationen:


Königsbrück-Information
Frau Bellinghausen, Sonita

035795 42555
information@koenigsbrueck.de

48. Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück 16.01.2018

Einladung

Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,

ich möchte Sie hiermit herzlich zur 48. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt
Königsbrück in der Wahlperiode 2014 – 2019 einladen.

Datum: Dienstag, d. 16. Januar 2018 Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Saal im Rathaus von Königsbrück

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Beschlussfähigkeit
(§§ 38, 39 Abs. 2 SächsGemO)
2. Informationen zur Entwicklung des Naturschutzgebietes „Königsbrücker Heide“ und Ausblick auf künftige Vorhaben
Gast: Herr Dr. Jürgen Stein - Leiter der NSG-Verwaltung Königsbrücker Heide/Gohrischheide
3. Informationen und Stellungnahme des Bürgermeisters
4. Anfragen der Bürger und Stadträte
5. Beschlüsse
5.1 Beschluss über die Neufassung der Feuerwehrsatzung der Stadt Königsbrück
5.2 Beschluss zur Zweckvereinbarung über die Errichtung und den Betrieb einer
ortsfesten Befehlsstelle mit ortsfester Landfunkstelle“
5.3 Beschluss über den Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 02/92a „Bohraer Str.“ im Zusammenhang mit der Errichtung eines Einfamilienhauses auf dem Flurstück Nr. 373a der Gemarkung Stenz
5.4 Beschluss über die Errichtung eines Lagers für Alpaka und Naturprodukte auf dem
Grundstück Heinrich-Zille-Weg 44, Flurstück Nr. 736 der Gemarkung Königsbrück
5.5 Beschluss über den Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienhauses
mit Nebengebäude am Stenzer Weg auf den Flurstücken Nr. 62 und 63 der
Gemarkung Stenz
5.6 Beschluss über die Annahme von Spenden
6. Beratung, Informationen, Anfragen

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Welche Bauaktivitäten gab es 2017 in unserer Stadt?

Dominant war in diesem Jahr das verheerende Sturmtief „Paul“ am 22. Juni, welches unser Gemeinwesen von Röhrsdorf bis Gräfenhain heimsuchte. Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis die Schäden speziell an den Baumbeständen beseitigt worden sind. Leider gibt es bisher vom Freistaat noch keine Signale, den Geschädigten zu helfen, wobei bei Einzelnen zu stemmende Kosten von bis zu 14T€ bereits angefallen sind.
Nun wollen wir uns erfreulicheren Entwicklungen zuwenden. Fangen wir mit den größeren Baumaßnahmen an, so der vom Landkreis (auch mit unserer Kreisumlage!) finanzierten Oberschulneubau, der zumindest im Rohbau fast fertig gestellt ist. Auch unsere Grundschule erhält einen neuen Speiseraum als Anbau an der Hofseite, finanziert vom Stadthaushalt mit Fördermitteln des Freistaates aus dem Förderprogramm „Investitionskraftstärkungsgesetz“ – ein Wortungetüm, das nur Bürokraten erfinden können.

Unser Louisenstift an der Gartenstraße wird im großen Stile umgebaut, um zukünftig Platz für Kita-Plätze zu schaffen.
Für die neue Straßenmeisterei sind zumindest die Flächen an der Ortsumgehung vom Landkreis vorbereitet worden.
Am „Adler“ wurde wieder einmal zumindest kurzzeitig gebaggert. Sonst ist äußerlich leider noch keine Bewegung zu erkennen.
Am Anger und an der Käbnitz sind auch Bauaktivitäten zu verzeichnen, so werden die beiden Kreissiedlungshäuser privat saniert, was die ganze Ecke aufwertet, zumal auch das Umfeld neu gestaltet werden wird. Am Anger entsteht ein neues einstöckiges Haus mit großen Erdbewegungen. Am Nachbargrundstück musste für Stellplätze auch viel Erdreich am Hang „bewegt“ werden. Auf der Steinborner Straße entsteht nun nach Abrissarbeiten ein Wohnhaus, für das im Oktober die Bodenplatte gegossen wurde und erste Mauern empor wuchsen. Die beiden ehemaligen Kreissiedlungshäuser am Rosseggerweg sind nun auch fast fertig. Auch das Umfeld wird sicherlich noch gestaltet. Auch am Furtweg wird an einer ehemaligen Scheune gewerkelt.

An der Einmündung der Forststraße zur B97 entstand ein Geschäftshaus und gegenüber sind Bauaktivitäten auch im Gartengelände im Gange.
Auch auf der Bohraer Straße gibt es drei Bauaktivitäten an der Ecke „Am Busch“ und zweimal im B-Plangebiet weiter hinten.
Ein Altbau an der Dresdner Straße erstrahlt zumindest teilweise in neuem Glanz und gegenüber wird ein Gebäude (ehemals Agrobau) zu neuen Nutzungen umgebaut. Erstaunt ist man neuerdings über das farbenfreudige Bahnhofsgebäude. Leider befindet sich der Bahnhofsberg in einem etwas kläglichem Zustand (u.a. das Geländer). Da sind wir auch gleich am Wasserturm mit 12 neuen Wohnhäusern und dem Bau der zweiten Erschließungsstraße, um weiteren Bauwilligen die Zufahrt zu gewähren.

Auch am Grünmetzweg haben im Oktober, nach Abrissarbeiten im vergangenen Jahr, Bauaktivitäten begonnen. Auf dem B- Plangebiet Lindenstraße entstand ebenfalls ein neues Eigenheim und gegenüber im ehemaligen „Alten Lager“ sind fast alle Bauplätze belegt. Am Lindenberg wurde ein weiterer Teil des B-Plangebietes erschlossen, sodass vorerst 4 Eigenheime im Entstehen sind und weitere Bauflächen zur Verfügung stehen. Verschiedene Gebäude wurden teilsaniert mit neuen Dächern (Curt -Tausch-Str.), Farbanstrichen und Fensterwechseln. Besonders erfreut bin ich über die Sanierung eines Hintergebäudes auf der Hohenthalstr. , was einst mal unser Obdachlosenasyl war.
Alles trägt dazu bei, unser Städtchen attraktiver zu präsentieren.

Aber auch auf den ehemals militärisch genutzten Flächen gab und gibt es Aktivitäten, so das Sanierungsvorhaben „Offizierscasino“, damit im Zusammenhang der Aufbau des ehemaligen Dachreiters vom Postgebäude am Eingang des „Neuen Lagers“. Alles auf Privatinitiative. Im Casino werden bereits Hochzeiten, Geburtstage und Klassentreffen gefeiert. Auch der „Armeespaßverein“ führt seine gut besuchten Veranstaltungen auf dem Gelände durch.
Unsere „Wildnisverwaltung“ baut in Richtung des ehemaligen Atombunkers eine Wildnisschule komplett aus bearbeiteten Baumstämmen auf. Ein interessantes Objekt.

Abrisse gab es auch auf diesem Gebiet durch einen neuen Eigentümer der ehemaligen „Seidelfläche“. So wurde das Proviantamt mit schwerer Technik abgerissen und die „Paulusvilla“ in einen Trümmerhaufen verwandelt (so sah es 1945 in Dresden aus!).
Auch an der „Brunnervilla“ an der Hoyersweraer Straße, der späteren „Russenschneiderei“ entsteht nach der gelungenen Sanierung des Bestandsgebäudes ein großer Anbau auf der hinteren Seite mit Tiefgarage und neuen modernen Wohnungen. Dank auch an den privaten Investor.
Auch sehr schmucke Zaunanlagen sind am Grünmetzweg, an der Gräfenhainer und an der Hoyerswerdaer Straße entstanden. Sicherlich werden noch viele Aus-und Umbauten auch in unseren Ortsteilen erfolgt sein, meist dort wo Eigentümerwechsel erfolgt sind.

Es gibt inzwischen weitere Bauanfragen, auch für Baulücken, denn dort sind die Erschließungsanlagen (Trink- und Abwasser, Energie und Telecom) meist schon vorhanden. Langsam müssen wir uns auch mit neu zu planenden Baugebieten beschäftigen, denn die Planungen und Genehmigungen sind zeitraubend und manchmal auch absurd zu nennen (Pferdeanlage an der Bohraer Straße mit einer behördlich „befohlenen Ausgleichsfläche“ für Obstbäume auf einer erschlossenen möglichen Baufläche für 3 Eigenheime!!??).

Es gibt auch ein paar städtebauliche Sorgen, so die Nachnutzung unseres Schulgebäudes auf der Kamenzer Str. (z. B. Umbau in seniorengerechte Wohnungen in zentraler Lage), aber auch unser Schloss mit seiner ungewissen Zukunft. Beim „Adler“ gibt es immerhin noch Hoffnung auf Baubeginn im nächsten Jahr.
Leider dämmern auch einige private Grundstücke vor sich hin, so am Schneewittchenweg oder an der Hintergasse, aber auch das ehemalige Postgebäude, wobei man bedenken sollte, dass die Finanzierungsfragen für eine Sanierung oder einen Neubau oft länger dauern als dann der Bau selbst!!

Jürgen Loeschke
Bürgermeister a.D.

Freizeitmalerei von Shasija Ibrahim

Shasija Ibrahim Freizeitmalerei im Königsbrücker RathausAm Freitag, dem 19.01.2018 um 18:00 Uhr wird im Foyer des Königsbrücker Rathauses eine neue Ausstellung eröffnet.

Freizeitmalerei von Shasija Ibrahim

Frau Shasija Ibrahim wurde 1965 in Zittau geboren und wuchs in Hoyerswerda auf. Von 1996 bis 2009 lebte sie in Königsbrück. Nach einigen örtlichen und beruflichen Lebensstationen zog Frau Ibrahim 2014 nach Dresden.

Sie ist Mutter von drei Kinder im Alter von 7 – 16 Jahren.

Als Ausgleich zum Vollmutterdasein begann sie sich 2009 intensiver mit dem Malen zu beschäftigen.
In dieser Zeit probierte sie verschiedene Techniken aus. Die Themen der entstandenen Bilder sind verschieden, Natur, das eigene Ich sowie abstrakte Malerei.

Über Facebook erfuhr Frau Ibrahim, dass für das Königsbrücker Rathaus immer mal wieder jemand gesucht wird, der seine Bilder ausstellt.

AZV und OEWA Partner besiegeln Zusammenarbeit

Vertragsunterzeichnung AZV OEWA 2017Der AZV Königsbrück und die OEWA Wasser und Abwasser GmbH arbeiten auch in den kommenden 15 Jahren zusammen – mindestens

Der Abwasserzweckverband (AZV) Königsbrück und die OEWA Wasser und Abwasser GmbH arbeiten auch künftig zusammen. Am 1. November 2017 besiegelten sie ihre Partnerschaft im Rathaus der Stadt Königsbrück.

Rund 50 Augenzeugen aus Königsbrück und den Umlandgemeinden verfolgten den offi ziellen Akt zum Start der neuen, fortgesetzten Zusammenarbeit: die Unterzeichnung des Betriebsführungsvertrages für die Abwasseranlagen des AZV.

Es unterschrieben Bürgermeister Heiko Driesnack (Königsbrück), Bürgermeister Joachim Driesnack (Laußnitz), Bürgermeisterin Grit Truxa-Richter
(Neukirch) und die OEWA-Geschäftsführer Laurent Hequet und Thiébauld Mittelberger.

Hier der ganze Text der Sonderveröffentlichung des AZV