Zeittafel bis 1600

  • Königsbrück ist als Grenzfeste zwischen Königreich Böhmen und der Mark Meißen an der Wende des 12. zum 13. Jh. entstanden
  • die Stadt war: Zolleinnahmestelle der alten Handelsstraßen, Rast- und Handelsplatz (nichtagraische Siedlung), "Tor zur Westlausitz" genannt.
  • 1185-1253 unterstand die Oberlausitz der Krone Böhmens
  • 1241 in der Oberlausitzer Grenzurkunde (Berainungsprotokoll) wird die Pulsnitz als Grenzfluß zwischen markgräflichem-meißnischen Gebiet und königlich böhmischen Gebiet bezeichnet und zugleich der westlichste Punkt der damaligen Kamenzer Herrschaft das Tiefental "...et sieusque Tifintal" sichtbar, Nennung der "antiquam stratam" = Hohe Straße
  • 1248 erste urkundliche Erwähnung, die Herren von Kamenz überwiesen für die Ausstattung des Klosters St. Marienstern ein Talent Pfennige vom Czoll zu Konigesbruc
  • 1253-1319 unter brandenburgischen Herrschaft
  • 1268 Erwähnung von Konigsbrucke in der Oberlausitzer Teilungsurkunde (die askaischen Vettern Otto I., und die Brüder Johann, Otto und Konrad teilten die "terra Budessin", d. h. die gesamte Oberlausitz mit Ausnahme des Zittauer Gebietes)
  • 1298 -1420 Familie von Waldow - Besitzer
  • 1319-1635 böhmische Herrschaft
  • 1331 "civitas" = Stadt Kuningsbrücke (im Besitz des König von Böhmen)
  • 1346 Hauptkirche erstmals erwähnt, jetziger Bau 1682/89
  • 1351 "Oppidum Kunigesbrucke cum municione et attinenciis a regno Bomie..." - versprach Karl IV. die befestigte "Stadt " künftig weder von der Krone noch von der Vogtei in Bautzen zu trennen
  • 1351 Schloß erstmals erwähnt, jetzige Bauten aus dem 17. Jh.
  • 1355 Kunigespruken
  • 1373 Konegisbrucke
  • 1376 Konigysperg
  • 1426-1438 Hans von Polenz - Besitzer
  • 1426 der Stadt und Pertinenzien (2 Zöllen), Zoll und Geleitzoll auf der Dresdner Elbbrücke (Frankfurter Gleis)
  • 1421 od. 31 von den Hussitten abgebrannt
  • 1437 ältestes Stadtsiegel
  • 1437 Ratsherren und Bürgermeister ernannt
  • 1438/40 Auflösung der Herrschaft Kamenz
  • 1439-1579 Burggrafen von Dohna - Besitzer
  • 1448 Konigisburg
  • 1452 Kunigspurgck
  • 1454 Kunigsprugke - Urkunde gibt Auskunft über die Besitzanteile des Landesherren, und die endgültige Verlehnung durch König Ladislaus v. Böhmen an die von Dohna
  • 1457,1460 Bestätigung der Stadtrechte
  • 1460 Konigisburg
  • 1472 Kunigesbrugk
  • 1490 in einer Urkunde durch Wladislaw "König von Böhmen" Erlaubnis Stadtmauern, Wälle und Gräben zu bauen (erfolgte nicht befestigter Kirchhof diente als Wehranlage für die Stadtbevölkerung), Abhaltung von Märkten
  • 1490 Kunigsperg
  • 1492 Kinßberg
  • 1511 Konigsbrück
  • 1527 "Herrschaft" Königsbrück
  • 1530 Stadtbrand
  • 1538 Reformation durchgeführt
  • 1542 Bestätigung der Stadtrechte
  • 1558 Baderbrücke erbaut
  • 1560 Kunsbergk
  • 1562 "Standes"herrschaft - in einem Verkaufs- und Lehnbrief durch Kaiser Ferdinand I. fand Königsbrück landesherrrliche Anerkennung als Herrschaft bis 1790/95
  • 1565 Stadtwappen entstanden
  • 1566 Innung der Schuhmacher, Erneuerung der Artikelbriefe
  • 1578/79 "Hospital-Kirche" erbaut
  • 1579 werden 140 angesessene Bürger gezählt, einschl. derer, die das Bürgerrecht nicht besaßen dürfte die Höhe der Einwohner ca. 1000 Seelen entsprochen haben
  • 1579-1726 Freiherren von Schellendorf - Besitzer
  • 1580 Khonigsprukh
  • 1581 Innung der Leinweber