Standesherren - Die Besitzer von Königsbrück

  • 1298 Heinricus von Waldow (Hans von Waldow)
  • 1420 Georg von Waldow
  • 1426 Erwerb von Hans von Polenz
  • 1438 Verkauf an Burggraf Wentsche von Donyn
  • 1439-1460 Tausch mit seinem Vetter Burggraf Labatsch von Donyn
  • 1460-1524 seine Söhne :Hans,Nickel und Martin Burggrafen von Dohna
  • 1524-1560 Martins Söhne :Johann und Christoph Burggrafen von Dohna ; starben kinderlos, so daß die Güter als erledigtes Lehen an die Landsherren zurückgehen
  • 1562-1579 Burggraf Caspar von Dohna auf Straupitz (Niederlausitz); Kaiser Ferdinand 1.veräußerte die noch verbliebenen Güter an ihn; wird erstmals Herrschaft genannt
  • 1579-1583 Christoph von Schellendorf (ein angeheirateter Verwandter von Caspar von Dohna), der aus schlesischem Uradel stammte
  • 1583-1621 sein Sohn Carl Magnus (Freiherr) von Schellendorf
  • 1621-1666 seine Söhne :Christoph , Wolf , Siegmund und Konrad Freiherren von Schellendorf
  • 1667-1703 Christophs Sohn :Maximilian Freiherr von Schellendorf ; Herrschaft ab
  • 1696 in freiem Erbe
  • 1703-1726 Witwe Maximilians :Johanna Margaretha  Freifrau von Schellendorf ; keine Kinder, deshalb Erbe an den Sohn des Bruders
  • 1726-1739 Heinrich Friedrich Graf von Friesen (königlich polnischer und kurfürstlich sächsischer Geheimer Kabinettsminister, General der Infanterie und Oberkammerherr)
  • 1739-1755 sein Sohn : August Heinrich Graf von Friesen (franz. Marschall, Obrist über ein Kavallerie- und Infanterieregiment, zugleich auch kursächsischer Generalmajor und Inhaber eines Regimentes)
  • 1756-1768 durch Vergleich kam Königsbrück an den nächsten Verwandten des Verstorbenen aus der freiherrlichen Linie Rötha ( bei Leipzig ) : Johann Friedrich Ernst Freiherr von Friesen
  • 1768-1773 seine Kinder: Johann Georg Friedrich und Charlotte Henriette Christine Freiherr bzw. Freifrau von Friesen ; Verkauf an
  • 1773-1789 Sigismund Ehrenreich Graf von Redern, anhaltinischer Uradel, war preußischer Oberhofmarschall
  • 1790-1795 Teilung der Güter zwischen den vier Kindern, wobei der ältere
    Sohn Wilhelm Jakob die Güter Cosel, Grüngräbchen und Lipsa erhielt der jüngere Sohn Johann Sigismund Ehrenreich Graf von Redern das Gebiet der alten Herrschaft Königsbrück mit Steinborn und Berndorf.
    Er verkaufte 1795 die Herrschaft , welche zu diesem Zeitpunkt nur noch
    halb so groß war.
  • 1795-1801 Georg Werner August Dietrich Graf zu Münster - Meinhövel 
    (nach Parochie :G .W. A . D . Reichsgraf zu Münster - Meinhövel)
    Nach seinem Tod gerieten seine Güter in Konkurs.
  • 1803-1825 von Peter Karl Wilhelm Graf von Hohenthal erworben (war Präsident des Appellationsgerichtshofes, seit 1807 Konferenzminister)
  • 1825-1838 sein Sohn: Peter Karl Graf von Hohenthal (war sächsischer
    Kreishauptmann und Geheimer Finanzrat), in seiner Zeit Aufhebung der
    Erbuntertänigkeit
  • 1838-1856 wiederum sein Sohn : Peter Alfred Graf von Hohenthal.
    Er trat 1848 die Gerichtsbarkeit an den Staat ab, d.h. die Reste der
    ehemaligen Gutsherrschaft verschwanden, Verkauf an:
  • 1856-1863 Ernst Wilding Fürst zu Radall
  • 1863-1893 sein Sohn : Friedrich August Theodor Graf Wilding von
    Königsbrück, Verkauf an:
  • 1893-1903 der Geheime Kommerzienrat Carl Robert Bruno Naumann 
    (nach Parochie: Kommerzialrat)
  • 1903-1918 sein Sohn : Dr. phil. Robert Bruno Walther Naumann