Freiwillige Feuerwehren Königsbrück, Gräfenhain und Röhrsdorf

Grundlage der Tätigkeit der Feuerwehren in Sachsen ist das Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) und die Sächsische Feuerwehrverordnung - SächsFwVO

Für die Einsätze der FFw in Königsbrück gilt die Satzung zur Regelung des Kostenersatzes und zur Gebührenerhebung für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren von Königsbrück sowie der Ortsteile (Kostensatzung) in der jeweils aktuellen Fassung.

Dateien:
Feuerwehrkostensatzung Beliebt

Satzung zur Regelung des Kostenersatzes und zur Gebührenerhebung für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile

Datum 19.05.2014 06:39:02 Dateigröße 162.71 KB Download 1.481 Download

Feuerwehrsatzung Beliebt

Feuerwehrsatzung der Stadt Königsbrück

Datum 01.08.2015 06:39:00 Dateigröße 92.89 KB Download 1.683 Download

Entschädigung Freiwillige Feuerwehr Beliebt

Satzung über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Königsbrück
(Feuerwehr-Entschädigungssatzung-FwEntschS)

Datum 19.05.2014 06:39:02 Dateigröße 114.25 KB Download 1.776 Download

Ansprechpartner der örtlichen Feuerwehren:

Gemeindewehrleiter

Enrico Schnabel
Parkstr. 12
01936 Königsbrück OT Röhrsdorf

Telefon: 035240 779031 oder 0152 26963612

Freiwillige Feuerwehr Königsbrück

Torsten Peter Wehrleiter
Am Anger 2b
01936 Königsbrück

Feuerwehrgerätehaus: Gartenstr. 33, 01936 Königsbrück

Telefon: 0162 7138817

http://feuerwehr.koenigsbrueck.de/

Freiwillige Feuerwehr Gräfenhain

Frank Deubel
Schulstr. 14
01936 Königsbrück OT Gräfenhain

Telefon: 0173 8738503

Freiwillige Feuerwehr Röhrsdorf

Henry Knopf
Parkstr. 8
01936 Königsbrück OT Röhrsdorf

 Telefon: 0174 9212786

 

Die Freiwillige Feuerwehr im Blickpunkt

Der Jahreswechsel bietet wie vielen Institutionen auch der Freiwilligen Feuerwehr die Gelegenheit, Resümee zu ziehen, vorauszuschauen und das neue Jahr zu planen. Üblicher Weise wird dies im Rahmen der Jahreshauptversammlung erledigt, die eine jede Ortswehr abhält. Dabei kommt in der Regel oft auch eins der derzeit brennendsten Probleme zur Sprache: Die Gewinnung neuer Kameradinnen und Kameraden. Ursachen für sinkende Zahlen aktiver Mitglieder sind gemeinhin bekannt. Häufig angeführte Argumente gegen ein Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr sind die Schwierigkeit, Beruf und Ehrenamt zu vereinbaren sowie der nicht zu unterschätzende zeitliche Aufwand für Aus- und Fortbildung (mindestens 40 Stunden muss sich jeder Angehöriger der Feuerwehr jährlich fortbilden).

Die Anforderungen an Mannschaft und Führungskräfte sind höher als noch vor 50 Jahren, die Einsatzarbeit bei Bränden ist gefährlicher, technische Einsätze und Gefahrenguteinsätze nehmen zu. Das schlägt sich auch in der Ausbildung nieder. Nachfolgend soll ein kleiner Abriss über die grundlegenden Ausbildungsinhalte gegeben werden. Er soll einerseits ein Bild davon geben, wie unsere Kameradinnen und Kameraden auf den Ernstfall vorbereitet worden sind und anderseits für den ein oder anderen den Anreiz bieten, angesichts des umfangreichen Wissens und der Fertigkeiten die vermittelt werden, einen Teil seiner Freizeit zu investieren.

Die Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr wird durch die Feuerwehrdienstvorschrift 2 bundeseinheitlich geregelt und gliedert sich in Truppausbildung, Technische Ausbildung und Führungsausbildung.

An dieser Stelle sei die Truppausbildung näher beleuchtet. Ihre Inhalte sind allgemein: Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde, Gerätekunde (persönliche Ausrüstung, Löschgeräte, Schläuche, Armaturen, Rettungsgeräte, Geräte für die einfache Technische Hilfeleistung), Rettung, Lebensrettende Sofortmaßnahmen (Erste-Hilfe), Löscheinsatz, Technische Hilfeleistung, Verhalten bei Gefahr, Unfallversicherung, Grundlagen des Zivil- und Katastrophenschutzes, ABC-Gefahrstoffe, Besondere Gefahren im Zivilschutz, Kampfmittel, Sonderfahrzeuge, Physische und psychische Belastung, Wasserförderung, Objektkunde.

Folgende Lehrgänge umfasst die Truppausbildung:

Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)

Ziel ist die Befähigung zur Übernahme von grundlegenden Tätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz unter Anleitung. Dauer: mind. 70 Stunden.

Lehrgang „Sprechfunker"

Voraussetzung ist die erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung
Teil 1. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst.
Lehrgangsdauer: mind. 16 Stunden.

Lehrgang „Atemschutzgeräteträger"

Voraussetzung ist die erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung
Teil 1. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz.
Lehrgangsdauer: mind. 25 Stunden.

Truppmannausbildung Teil 2

Ziel ist die selbstständige Wahrnehmung der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die Vermittlung standortbezogener Kenntnisse.
Dauer: mind. 80 Stunden in zwei Jahren
Lehrgang „Truppführer"
Voraussetzungen für die Lehrgangsteilnahme ist die erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung. Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Führen eines Trupps nach Auftrag innerhalb der Gruppe oder Staffel.
Lehrgangsdauer: mind. 35 Stunden.

Lehrgang „Maschinist"

Voraussetzung ist die erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung
sowie die jeweils erforderliche Fahrerlaubnis für die betreffende Fahrzeugklasse.
Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Bedienen maschinell angetriebener Einrichtungen -mit Ausnahme von maschinellen Zugeinrichtungen- und sonstiger auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte sowie die Vermittlung von Kenntnissen und richtiger Verhaltensweisen, die für die Durchführung von Einsatzfahrten unter Inanspruchnahme von Sonderrechten erforderlich sind.
Lehrgangsdauer: mind. 35 Stunden.

Der Freizeitanteil, der für das Ehrenamt aufgewendet wird, ist also nicht unerheblich. Gründe, sich dennoch langfristig an die Freiwillige Feuerwehr zu binden, gibt es genügend. Nicht zuletzt bietet die umfangreiche Ausbildung die Möglichkeit, entsprechende Interessen auszuleben – Technikbegeisterte kommen ebenso auf ihre Kosten wie Organisationstalente.