AZV Königsbrück

Baumaßnahmen des AZV Königsbrück 2017

Baumaßnahmen des AZV Königsbrück

Der AZV Königsbrück plant auch in diesem Jahr wieder mehrere Baumaßnahmen umzusetzen bzw. Planungsarbeiten für Maßnahmen in kommenden Jahren zu vergeben. Mit der Information zu geplanten Baumaßnahmen wollen wir einerseits auf notwendige Erneuerungen bzw. Investitionen aufmerksam machen und andererseits betroffene Grundstückseigentümer und Anwohner frühzeitig auf verkehrsseitige Einschränkungen hinweisen.
Folgende Maßnahmen sind in Königsbrück bzw. den Verbandsgemeinden geplant:

Königsbrück

1. Erschließung der Oberschule

Mit dem Neubau der Oberschule muss der Abwasserzweckverband die abwasserseitige Erschließung sichern. Vor der Errichtung der Bushaltestelle „An der Schule“ im Jahre 2015 wurden durch den AZV Königsbrück bereits die notwendigen Schmutz- und Regenwasserleitungen für den Schulneubau verlegt. In diesem Jahr wird gemeinsam mit dem Landratsamt Bautzen eine Regenwasserrückhaltung im Bereich des späteren Parkplatzes als unterirdische Anlage gebaut werden. Obwohl im Jahre 2010 eine Regenwasserkanalisation von der Sporthalle entlang der Bundesstraße bis in den Erlichtteich errichtet wurde, muss das zusätzliche Regenwasser gedrosselt abgeleitet werden, um bei Starkregenereignissen den Erlichtteich nicht zu überlasten.

2. Kanalsanierung Curt-Tausch-Straße und Schlossstraße

Nach mehreren Straßeneinbrüchen in den letzten Jahren insbesondere auf der Curt-Tausch-Straße (die SZ berichtete dazu) wird jetzt eine Planung zur Variantenuntersuchung von Möglichkeiten der Kanalsanierung in diesem Bereich in Auftrag gegeben. Dabei wird angestrebt, den im Jahre 1914 gebauten Kanal in Form eines Ei-Profils (900 mm hoch und 600 mm breit) mit einem sogenannten Inlinerverfahren zu sanieren. Im Zuge der Planungsarbeiten werden alle Hausanschlussleitungen im öffentlichen Bereich mittels Kanal-TV auf ihren Zustand und evtl. Sanierungsbedarf untersucht. Zu gegebener Zeit werden wir mit den betroffenen Anwohnern Kontakt aufnehmen. Außerdem soll nach Möglichkeiten gesucht werden, ob im Zuge einer gemeinsamen Baumaßnahme mit der Stadt Königsbrück der Straßenzustand der Curt-Tausch-Straße verbessert werden kann. Wenn erste Planungs- und Untersuchungsergebnisse vorliegen, werden wir gern im Detail dazu informieren.

3. Baugebiet „Am Wasserturm“

Die Stadt Köngisbrück wird in diesem Jahr den 2. Bauabschnitt des Baugebietes „Am Wasserturm“ erschließen, nachdem die Grundstücke des vor zwei Jahren gebauten 1. Bauabschnittes verkauft wurden und teilweise bebaut und bewohnt sind. Die Schmutz- und Regenwasserleitung sowie die Trinkwasserleitung wurden aus technologischen Gründen damals bereits für das gesamte Baugebiet verlegt. Damit sind dort von Seiten des AZV Königsbrück keine weiteren Maßnahmen notwendig.
Allerdings muss mit der Inbetriebnahme des 2. Bauabschnittes die Regenwasserableitung entlang der Großnaundorfer Straße über die Höckendorfer Straße bis zur Einleitung in die Pulsnitz ertüchtigt werden. Diese Leitung wurde ca. 1978 für die Abwasserentsorgung der Wohnblöcke auf der Großnaundorfer Straße errichtet und ist durch die Einleitung der damaligen Kläranlagenüberläufe stark sanierungsbedürftig. Bei Starkregenereignissen werden schon jetzt einzelne anliegende Grundstücke überflutet. Zur Sanierung dieser Leitung wird dieses Jahr eine Planung in Auftrag gegeben, wobei die Ausführung der Arbeiten in den nächsten Jahren geplant ist.

Laußnitz

1. Teichstraße/ Furtweg

Die in diesem Jahre größte und umfangreichste Kanalbaumaßnahme des AZV Königsbrück ist in Laußnitz auf der Teichstraße und im Bereich des Furtwegs geplant. Gemeinsam mit der Gemeinde Laußnitz und der ewag kamenz werden hier alle Leitungen erneuert und anschließend ein Straßenausbau vorgenommen. Diese Gemeinschaftsbaumaßnahme der 3 Aufgabenträger ist bereits seit dem Jahre 2015 geplant, musste immer wieder verschoben werden, da die Fördermittelbereitstellung für den Straßenbau der Gemeinde Laußnitz nicht geklärt war.
Die Geschäftsstellenleitung des AZV Königsbrück hat für diese Kanalbaumaßnahme Fördermittel (50 % der förderfähigen Kosten) beantragt. Seit dem letzten Jahr ist die Kleinkläranlagenförderung abgeschlossen, so dass nun wieder für Kanalbaumaßnahmen dringend benötigte Fördermittel ausgereicht werden. Bei der Begehung der betroffenen Grundstücke im September letzten Jahres teilten wir den Anwohnern unsere Vorstellung mit, sofort im Frühjahr mit der Baumaßnahme beginnen zu wollen. Ziel sollte es sein, bis zum nächsten Winter umfangreichen Bauarbeiten abschließen zu können. Leider können wir diese Zusage nicht einhalten, da sich die Fördermittelbereitstellung für die Gemeinde Laußnitz schwierig gestaltet. Damit können auch der AZV Königsbrück und die ewag kamenz, deren Finanzierung gesichert ist, nicht mit der gemeinsamen Baumaßnahme beginnen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass bei derartigen öffentlichen Ausschreibungen momentan keine oder nur einzelne überteuerte Angebote von Baufirmen abgegeben werden, da alle an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten. Bedauerlicherweise müssen wir in Frage stellen, ob diese Gemeinschaftsmaßnahme in diesem Jahr überhaupt noch begonnen werden kann. Auf jeden Fall würde sich die Maßnahme über den nächsten Winter ziehen, was für alle Beteiligten zusätzliche Unannehmlichkeiten bringt.
Der Preis für eine sinnvolle Gemeinschaftsmaßnahme ist also ziemlich hoch, hoffen wir trotzdem auf eine gute Umsetzung.

2. Bahnübergang Schulstraße

Der Umbau des Bahnübergangs in Laußnitz auf der Schulstraße durch die DB AG ist schon seit mehreren Jahren geplant. Von September bis Dezember dieses Jahres werden die Arbeiten unter Vollsperrung der Schulstraße ausgeführt. Der AZV Königsbrück organisiert hier im Auftrag der Gemeinde Laußnitz und der verschiedenen Straßenbaulastträger die Errichtung einer Straßenentwässerung. Für deren später geplante Leitungsverlegung ist im Bereich des Bahnübergangs der Einbau einer Regenwasserkanalisation DN 500 erforderlich. Diese Leitungsverlegung ist in einer gemeinsamen Baumaßnahme mit der DB Netz AG geplant, wobei die Arbeiten im unterirdischen gesteuerten Rohrvortrieb erfolgt. Der Gleiskörper darf bei dieser Maßnahme nicht tangiert werden, somit gibt es auch nur einen auf eine Nacht begrenzen Zugausfall. Die Laußnitzer müssen sich hier auf eine langfristige Vollsperrung der Schulstraße von voraussichtlich Mitte September bis Dezember einstellen.

Neukirch

1. OT Schmorkau, Weißbacher Straße mit Mittelstraße, Dammweg und Wiesenweg

Im Jahre 2015 wurde auf der Weißbacher Straße im OT Schmorkau durch den AZV Königsbrück ein erster Teilabschnitt der geplanten größeren Baumaßnahme im Zuge einer Havariebeseitigung umgesetzt. Der restliche Teil sollte als Gemeinschaftsmaßnahme mit einer Straßensanierung durch den Landkreis Bautzen erfolgen. Da zur gesetzlich vorgeschriebenen Kostenbeteiligung des Landkreises an den Kosten der Straßenentwässerung keine Einigung erzielt wurde, muss die weitere Realisierung der geplanten Maßnahme bedauerlicherweise verschoben werden. Dem AZV Königsbrück ist es nicht möglich, die Maßnahme unter den jetzigen finanziellen Gegebenheiten zu realisieren. Durch die Erneuerung des ersten Leitungsabschnittes wurde die Überflutungsgefahr für die betroffenen Grundstücke weitestgehend beseitig. In diesem Jahr wird gemeinsam mit der Gemeinde Neukirch auf der Mittelstraße (im Bereich der Anbindung an die Weißbacher Straße) eine Straßenentwässerung errichtet und die Straße neu profiliert um auch hier die Überflutungsgefahr einzudämmen.

2. OT Koitzsch

Nach der Aufnahme des Ortsteiles Koitzsch in die Hoheit des AZV Königsbrück, wurde das alte Kanalnetz im Bestand erfasst und mittels Kanal-TV untersucht. Neben der Tatsache des katastrophalen Leitungsbestandes besteht in diesem Ortsteil die Schwierigkeit, dass sich viele Leitungen auf privaten Grundstücken befinden, zu denen es keine Leitungssicherung gibt. Die teilweise Gewässerableitung über diese Kanäle kommt noch erschwerend hinzu. Aus dieser Tatsache ergibt sich, dass der AZV Königsbrück für den Ortsteil Koitzsch die Erarbeitung einer Abwasserkonzeption beauftragen wird. Die umgesetzte dezentrale Konzeption ist dabei eine gegebene Tatsache, jedoch muss eine Leitungsplanung erarbeitet werden, die die Gewässerableitung und die bisher nur punktuell, unzureichende Straßenentwässerung berücksichtigt. Uns ist bewusst, besonders im Blick auf die allseits knappen finanziellen Voraussetzungen der Aufgabenträger, dass die Umsetzung nicht in den nächsten Jahren abzuschließen ist. Jedoch müssen mit der Erarbeitung von Planungsunterlagen erste Grundlagen geschaffen werden. Derartige Maßnahmen können finanziell nur über Gemeinschaftsmaßnahmen realisiert werden, so wie der AZV Königsbrück insbesondere mit der ewag kamenz und der jeweiligen Verbandsgemeinde ganze Ortsteile erschlossen hat. Aus diesem Grund machen solche Planungen nur Sinn, wenn auch anderen Medienträger mit einbezogen werden. Insbesondere sollten für die Trinkwasserversorgung gleiche Überlegungen angestellt werden, da sich auch diese teilweise störanfälligen Leitungen in privaten Grundstücken befinden. Die Grundlage für die Ausreichung von Fördermitteln für den Straßenbau, ist die Bedingung, dass alle Medien in der Straße neu verlegt sind.
Der AZV Königsbrück wird für den Ortsteil Koitzsch erste Planungsarbeiten in Auftrag geben, wobei wir, wie dargestellt, nur mit den anderen Aufgabenträgern gemeinsam eine sinnvolle Lösung umsetzen können. Hoffen wir, dass das alte Leitungsnetz bis dahin noch seinen Dienst verrichtet.

Da der AZV Königsbrück für Baumaßnahmen keine neuen Kredite mehr aufnimmt und stattdessen aus den Abschreibungen des Anlagevermögens finanzieren muss, wird zukünftig genau geplant werden müssen, wann welche Investition umgesetzt werden kann. Für dieses Jahr kommt noch hinzu, dass der AZV Königsbrück mit der Übernahme der Kläranlage in sein Eigentum noch eine Restzahlung von ca. 260 T€ leisten muss. Im Blick auf eine Gebührenstabilität werden wir manche Maßnahme auch zeitlich nach hinten schieben müssen.

Lars Mögel
AZV Königsbrück
Geschäftsstellenleiter

Überprüfung der Vakuumschächte im Ortsteil Gräfenhain

So wie in den vergangenen Jahren, wird auch in diesem Jahr wieder die jährliche Überprüfung und Wartung der Vakuumhausanschlussschächte im Ortsteil Gräfenhain vorgenommen.

Diese erfolgt in der Zeit von Montag, den 15.05.2017 bis voraussichtlich Donnerstag, den 18.05.2017 jeweils zwischen 7.30 Uhr – 16.00 Uhr.

Wir bitten alle angeschlossenen Grundstückseigentümer, den Zutritt zu den Schächten im Grundstück zu gewähren.

Lars Mögel
Geschäftsstellenleiter
AZV Königsbrück

Gefasster Beschluss des AZV Königsbrück

87. Verbandsversammlung am 10.04.2017 AZV

Beschluss-Nr. 01 - 04 - 17 AZV
Bestätigung der Verdingungsunterlagen zur Ausschreibung der Bewirtschaftung der Abwasseranlagen des AZV Königsbrück

Ja-Stimmen: 10 Nein-Stimmen: 0 Stimmenthaltungen: 0

Der Beschluss liegt zur Einsichtnahme in den Geschäftsräumen des AZV Königsbrück zu den bekannten Öffnungszeiten aus.

Lars Mögel, Geschäftsstellenleiter AZV Königsbrück

Ausschreibung zur Bewirtschaftung der Abwasseranlagen

Bau der Kläranlage im Jahre 1994Wenn wir uns zurück erinnern an die „Wendezeit“ der Jahre 1989/90 war bis dahin die Abwasserentsorgung kein öffentliches Thema. Denn eine Abwasserentsorgung im Sinne der gesetzlichen Regelungen gab es nicht. In Königsbrück und in den Verbandsgemeinden gab es zwar zum Teil Kanäle, die jedoch das Abwasser (Grauwasser- ohne Fäkalien) ungeklärt in die Vorfluter, zum Beispiel die Pulsnitz, einleiteten. Grundstückseigentümer, die unter den Bedingungen der Mangelwirtschaft eine mechanische Kleinkläranlage erstehen und einbauen konnten, durften sich glücklich schätzen, da sie damit den damaligen Komfort eines Badeinbaues mit WC erlangten. Aber selbst zu „DDR- Zeiten“ regelte schon die damalige TGL-Norm, dass eine mechanische Kleinkläranlage eine Behelfslösung darstellt. Auch wenn es noch nicht mal 30 Jahre her ist und für die junge Generation heute kaum noch vorstellbar, war das „Plumpsklo“ damals zum großen Teil der Standard.

Mit der politischen Wende gab es „über Nacht“ im Jahre 1990 auch in der Kommunalpolitik große Zukunftspläne mit den damit verbundenen Herausforderungen. In der Innenstadt von Königsbrück wurde mit dem Stadtsanierungsprogramm die Wohngebäudesanierung angeschoben. Voraussetzung für die Sanierungsarbeiten war eine geklärte Abwasserentsorgung, da besonders in der Innenstadt die sanitäre Ausstattung der Wohnungen fast ausschließlich auf einen geringen Standard begrenzt war. Eines der ersten kommunalen größeren Projekte war die Erschließung des Gewerbegebietes „Heideweg“ in Königsbrück oder in Laußnitz die Erschließung des Wohngebietes „Aidlinger Straße“. An allen Maßnahmen hing die Forderung einer gesicherten Erschließung, insbesondere der gegebenen Abwasserentsorgung.

Um diese Projekte umsetzen zu können, gründeten die Stadt Königsbrück mit den Gemeinden Laußnitz und den damals noch selbständigen Gemeinden Schmorkau und Weißbach den damaligen Abwasserverband Königsbrück. Durch das Ingenieurbüro IPRO Dresden wurde für das Verbandsgebiet eine Kanalplanung erarbeitet, das Büro Rudolph + Partner untersuchte die Standorte für eine zentrale Kläranlage und erstellte für diese die Planung. Die verantwortlichen Verbandsräte unter dem Vorsitz von Herrn Loeschke beschritten damals mutig neue Wege, indem die Errichtung und der Betrieb der zentralen Kläranlage über ein privates Betreibermodell ausgeschrieben wurden. Da die Abwasserentsorgung eine hoheitliche Aufgabe ist, war diese Entscheidung ein Novum, die gründlich durch das damalige Regierungspräsidium geprüft und genehmigt werden musste. Ein Vorteil der Nutzung dieses privaten Betreibermodells war, dass durch eine Betreiberfirma das gesamte Knowhow erworben wurde, um die Errichtung und einen geregelten Betrieb der Kläranlage zu gewährleisten.
Im Jahre 1992 wurde eine Ausschreibung durchgeführt, wobei der Bau der Kläranlage mit dem Zulaufpumpwerk auf dem Grünmetzweg sowie die Betreibung der Anlage über fast 25 Jahre Auftragsgegenstand waren. Das wirtschaftlichste Angebot gab damals die Fa. AWATECH GmbH ab, mit der ein Betreibervertrag zur Errichtung der Kläranlage und deren Betrieb bis zum 31.12.2017 geregelt wurde. Zwischenzeitlich erfolgte eine Umfirmierung in die OEWA Königsbrück GmbH. Mit Ende dieses Jahres läuft der Dienstleistungsvertrag mit der OEWA Königsbrück GmbH aus, so dass die Verbandsversammlung des AZV Königsbrück im Jahre 2015 eine Entscheidung zur weiteren Verfahrensweise treffen musste. Eine Verlängerung des Vertrages war aus kommunalrechtlicher und vergaberechtlicher Sicht nicht zulässig. Somit gab es nur die Möglichkeit, dass der Zweckverband die zentrale Kläranlage, die Ortskläranlagen, das Kanalnetz einschließlich Regenwasseranlagen und Sonderbauwerke in Eigenregie mit eigenem Personal betreibt oder zukünftig die technische Betriebsführung dieser Anlagen ausschreibt und einen Dienstleister beauftragt. Durch den AZV Königsbrück wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die möglichen Varianten untersuchte. Dabei stellte sich klar heraus, dass ein Dienstleister diese Aufgabe kostengünstiger erfüllen kann, als wenn der AZV Königsbrück diese Leistung selbst ausführt. Beispielsweise kann ein Dienstleister, der auch andere Anlagen betreibt, günstigere Preiskonditionen mit Vertragspartnern aushandeln, als der AZV Königsbrück, der nur eine Anlage betreiben würde. Besonders die Gewährleistung einer 24h- Bereitschaft ist ein erheblicher Kostenfaktor, den ein Dienstleister mehrerer Anlagen kostengünstig beeinflussen kann.

Somit entschied die Verbandsversammlung im Dezember 2015 die Bewirtschaftung der Kläranlage sowie aller anderen Abwasseranlagen neu auszuschreiben.
Diese Ausschreibung wird derzeitig durch den AZV Königsbrück gemeinsam mit einem beauftragten Planungsbüro durchgeführt. Für die Geschäftsstellenleitung ist es oberstes Ziel langfristig eine zuverlässige, havariefreie Abwasserentsorgung zu sichern, wobei die Anlagen in einem einwandfreien Zustand gehalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, soll ein möglichst langfristiger Bewirtschaftungsvertrag von über 15 Jahren abgeschlossen werden. Durch diese vergaberechtlich sehr lange Zeit ist es den Bietern auch möglich günstigere Preise zu bieten als bei kürzeren Vertragslaufzeiten. Allerdings erfordern diese Kriterien eine europaweite Ausschreibung. In den nächsten Wochen können sich entsprechend leistungsstarke Unternehmen um die Teilnahme am Ausschreibungsprozeß bewerben.
Wir gehen davon aus, dass mit der Entscheidung zur Ausschreibung dieser Leistungen eine gute Weichenstellung für eine langfristig geordnete und bezahlbare Abwasserentsorgung getroffen wurde. Wir werden gern weiter von den Ergebnissen berichten.

Lars Mögel
Geschäftsstellenleiter
AZV Königsbrück

AZV - Hinweis auf Sitzungstermin

Die 88. Verbandsversammlung des AZV Königsbrück, findet am Mittwoch, den 31.Mai 2017 um 19.00 Uhr im Beratungsraum Rathausgäßchen statt.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.
Die Tagesordnung entnehmen Sie bitte aus den Bekanntmachungstafeln, die in den Bekanntmachungssatzungen der Verbandsgemeinden aufgeführt sind.

Heiko Driesnack, Vorsitzender AZV Königsbrück