Stadtverwaltung

Stellenausschreibung staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher

In der Stadt Königsbrück ist eine Stelle einer/eines staatlich anerkannten Erzieherin/Erziehers
mit max. 35 Stunden/Woche zu besetzen.
Die Stelle steht ab 1. Februar 2016 zur Verfügung und ist vorerst befristet für den Zeitraum von einem Jahr.

Zum Aufgabengebiet gehören:
- einfühlsame und eigenverantwortliche Betreuung von Kindern im Alter von 1 Jahr
bis zum Schuleintritt,
- Förderung der geistigen und körperlichen Entwicklung der Kinder,
- selbstständige Gestaltung des Gruppenalltages in unseren Einrichtungen,
- engagierte Mitarbeit im Team,
- vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.

Erwünschte fachliche und persönliche Voraussetzungen:
- Abschluss als staatlich anerkannte/r Erzieher/in oder staatlich anerkannte/r
Sozialpädagoge/in,
- Erfahrungen im Bereich der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen,
- selbstständige Arbeitsweise, Organisationsfähigkeit und hohe Einsatzbereitschaft.

Die Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung wird vorausgesetzt.

Die Eingruppierung erfolgt nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst in der Entgeltgruppe S 6 TVöD-VKA.

Wenn Sie Interesse an dieser anspruchsvollen Tätigkeit haben, dann senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 15. Dezember 2015 an den Bürgermeister der Stadt Königsbrück, Herrn Heiko Driesnack, Markt 20, 01936 Königsbrück. Nähere Auskünfte erteilt Frau Rammer, Ltrn.der Hauptverwaltung der Stadt Königsbrück (Tel. 035795 388-13).

Den Bewerbungsunterlagen fügen Sie bitte einen frankierten A4-Rückumschlag bei.
Bewerbungskosten werden von der Stadt nicht erstattet. Eine Bestätigung des
Eingangs der Bewerbung erfolgt nicht.

Dank für die Markttanne

Wir möchten uns ganz herzlich bei Familie Wackernagel aus Gottschdorf und bei Herrn Deubel aus Gräfenhain
für die zur Verfügung gestellten Weihnachtstannen für den Mark in Königsbrück und den Dorfplatz Gräfenhain bedanken.
Allen an der Aufstellung und dem Schmücken der Weihnachtsbäume Beteiligten vielen Dank für ihren gelungenen Einsatz.

Stadtverwaltung Königsbrück, Marktwesen

Information zum Wochenmarkt Verkaufsoffener Sonntag

Aufgrund des Königsbrücker Christmarktes am 13.12.2015 findet am Freitag, dem 11.12.2015 und Samstag, dem 12.12.2015 kein
Wochenmarkt statt.
Wir bitten um Beachtung und danken für Ihr Verständnis.
Marktwesen

Verkaufsoffener Sonntag

Am Sonntag, dem 13.12.2015 findet unser traditioneller Christmarkt in der Zeit von 14.00 bis 19.00 Uhr auf dem Marktplatz in Königsbrück statt. Die Verkaufsstellen dürfen an diesem Tag geöffnet sein.
Hauptverwaltung

21. Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück 08.12.2015

Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,

ich möchte Sie hiermit herzlich zur 21. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt
Königsbrück in der Wahlperiode 2014 – 2019 einladen.

Datum: Dienstag, d. 8. Dezember 2015 Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Saal im Rathaus Königsbrück

Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Beschlussfähigkeit
(§§ 38, 39 Abs.2 SächsGemO)
2. Anfragen der Bürger und Stadträte
3. Informationen zur Fortschreibung der Feuerwehrentschädigungssatzung
4. Beschlüsse
4.1 Beschluss über den Antrag auf Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplanes
„Villa am Kunathsberg“ im Zusammenhang mit der Errichtung eines Mehrfamilienhauses
auf dem Grundstück Hoyerswerdaer Straße 33, Flurstück Nr. 694/5 der Gemarkung
Königsbrück
4.2 Beschluss über den Antrag auf Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplanes
„Kunathsberg“ im Zusammenhang mit der Errichtung eines Einfamilienhauses und
Doppelcarports auf den Flurstücken Nr. 1134 und 1135 der Gemarkung Königsbrück
4.3 Beschluss zum Bauantrag zur Geländeregulierung in einem Wildgehege, Flurstücke Nr.
653, 654, 670, 671 der Gemarkung Königsbrück
4.4 Beschluss zur Genehmigung einer Dachverlängerung im Grundstück Grünmetzweg 5,
Flurstück Nr. 392 a der Gemarkung Stenz
4.5 Beschluss zur Nutzungsänderung von Lagerräumen in ein Ladengeschäft im Grundstück
Marktstraße 4, Flurstück Nr. 209 der Gemarkung Königsbrück
4.6 Beschluss über eine Änderung zum Erschließungsdurchführungsvertrag zum Vorhaben
und Erschließungsplan „Flurstück Nr. 445/4 Stadt Königsbrück“
4.7 Beschluss über den Abschluss eines neuen Gebäudeversicherungsvertrages für die
„Königsbrücker Wohnungswirtschaft“
4.8 Änderung des Beschlusses Nr. 05-04-15 - Übernahme des Grundstückes Großenhainer
Str. 6 aus dem Bestand des Eigenbetriebes „Königsbrücker Wohnungswirtschaft“ durch
die Stadt Königsbrück
4.9 Beschluss zur Annahme von Spenden
4.10 Beschluss zur Gremienplanung 2016
5. Beratung, Informationen, Anfragen

Heiko Driesnack
Bürgermeister

20. Sitzung des Stadtrates der Stadt Königsbrück 02.12.2015

Einladung

Sehr geehrte Einwohner der Stadt Königsbrück sowie der Ortsteile Gräfenhain u. Röhrsdorf,

ich möchte Sie hiermit herzlich zur 20. öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Stadt
Königsbrück in der Wahlperiode 2014 – 2019 einladen.

Thema :
Anzeige vom 27.10.2015 zur Durchführung eines Bürgerbegehrens gem. § 25 SächGemO
„Herbeiführung eines Bürgerentscheides bzgl. eines durch den Stadtrat beabsichtigten
Abschluss eines Pachtvertrages zwischen dem Landkreis Bautzen und der Stadt Königsbrück zur
Verpachtung einer Fläche im Gewerbegebiet ‚Heideweg‘ zur Errichtung einer Asylunterkunft in
Leichtbauweise“

Datum: Mittwoch, den 2. Dezember 2015 Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Saal im Rathaus Königsbrück

Tagesordnung

1. Begrüßung durch den Bürgermeister und Feststellung der Beschlussfähigkeit
(§§ 38, 39 Abs.2 SächsGemO)
2. Vorstellung des Ergebnisses der rechtlichen Prüfung über die Zulässigkeit des
Bürgerbegehrens
Gast: Herr Rechtsanwalt Peters, Anwaltssozietät Peters & Partner
3. Beschluss über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens gem. § 25 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO
4. Sonstiges

Heiko Driesnack
Bürgermeister

Grundsatzerklärung der Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises Bautzen

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Bautzen, d. 3. November 2015

Was uns bewegt!
Die seit Monaten auf uns hereinbrechende Flüchtlingswelle führt in zunehmender Weise auch bei Menschen, die aus ihrer humanitären Überzeugung den Betroffenen gegenüber offen sind, zur Verärgerung und auch zum inneren Widerstand bis hin zur Ablehnung der gegenwärtig praktizierten Flüchtlingspolitik und der Haltung der Bundesregierung.
Mit Sorge stellen wir fest, dass dies unser Land zusehends spaltet.
Wir, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister,
als gewählte Vertreter unserer Bürgerschaft unserer Städte und Gemeinden, sind die Seismographen im Herzen der Gesellschaft. Deutschland ist unser Land. Wir tragen für viele aktive mündige Menschen, welche gerade hier im Osten Deutschland in den letzten 25 Jahren dieses Land mit aufgebaut haben, Verantwortung.
Mit zunehmender Besorgnis sehen wir, wie die Abkehr vom sozialen Frieden, von der Inneren Sicherheit und den menschlichen Werten unser Land gefährdet.
Wir erkennen, dass bis zum heutigen Tage der Strom von Flüchtlingen unverändert, man kann sagen ungebremst, Deutschland erreicht.
Wir haben als Bürgermeister des Landkreises Bautzen großen Respekt und große Achtung gegenüber den Landräten und Bürgermeisterkollegen des Freistaates Bayern. Solidarität heißt für uns auch, dass wir die berechtigten Forderungen bayrischer Landräte und Bürgermeister nach einer sofortigen Änderung der Situation vorbehaltslos unterstützen.
Wir stellen fest, dass ein europäischer Weg aufgrund des Verhaltens verschiedener Mitgliedsstaaten offensichtlich nicht zu erwarten ist und deshalb appellieren wir nachdrücklich an die Verantwortung der Bundesregierung, die nationalen Grenzen zu sichern und dafür Sorge zu tragen, dass ausschließlich eine kontrollierte Einreise und eine den Gesetzen Deutschlands entsprechende Zuwanderung herbeigeführt wird.
Wir wenden uns an Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
weil wir nicht wollen, dass extreme Positionen jeglichen Spektrums Raum ergreifen. Wir lehnen die bislang gepflegten politischen Rituale ab, die zur Ablehnung von guten konstruktiven Gedanken führen, insbesondere, wenn sie unter dem Motto laufen:
„Der Vorschlag ist nicht von mir und deshalb ist er schlecht.“
Weiterhin bewegen uns die vermehrt geäußerten Bedenken derer, die alltäglich für Ordnung und Sicherheit sorgen und im Brandschutz sowie Rettungsdienst in Beruf und Ehrenamt tätig sind.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
gestatten Sie uns ein offenes Wort.
Viele Bürgermeister des Landkreises Bautzen sind zum Teil schon sehr lange im Amt und haben in Ihrer Amtszeit zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Mit Respekt konnten wir in den vergangenen Jahren Ihre Bemühungen um europäische Integration, z.B. das Bewältigen der Finanzkrise, verfolgen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir aber auch, dass es, wenn sich Situationen anders entwickeln als man es erwartet hat, die Möglichkeit gibt umzukehren.
Wir halten es weder für ehrenrührig noch für schlecht, wenn in der Flüchtlingsfrage das offene Eingeständnis kommt, dass es Deutschland nicht allein schaffen kann und muss. Wichtig ist nach unserer Auffassung auch, dass diejenigen, welche in unserem Land in sehr einfachen Lebensverhältnissen leben müssen, von Ihnen als erste Repräsentantin unseres Staates die Zusage erhalten, dass sie sich auch weiterhin auf die Fürsorge und den Schutz der Gesellschaft verlassen können. Ein solches Zeichen würde Ihnen, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, unserer Meinung nach eher nutzen als schaden.
Aus diesem Grund fordern wir:
- Alleinige Verantwortlichkeit des Bundes für die Durchführung des Asylverfahrens von der Antragsannahme bis zur Entscheidung, einschließlich der konsequenten Abschiebung,
- Ersatz aller mit dem Asylverfahren in Verbindung stehenden unmittelbaren und mittelbaren Kosten durch den Bund.
Wir sind der Überzeugung, dass sich grundsätzlich Flüchtlinge, denen hier der Aufenthalt ermöglicht wird, auch zu unserer im Grundgesetz verankerten Werteordnung zu bekennen haben.
Des Weiteren sind wir der Meinung, dass wir uns unterstützend und helfend denjenigen zuwenden, die sich infolge des Flüchtlingsstroms derzeit in unserem Land aufhalten. Wir unterstützen die Bestrebungen der Bundesregierung, das grundsätzliche Aufenthaltsrecht für den Einzelnen schnell zu klären und die damit verbundene Entscheidung in kürzest möglicher Form umzusetzen, wie z. B. die Abschiebung von nicht Bleibeberechtigten.
Wir fordern, dass sich der Deutsche Bundestag angesichts der Schwierigkeit und immensen Wirkung des Flüchtlingsstroms mit dieser Frage befasst und dazu die notwendige Entscheidung trifft.
Als Bürgermeister haben wir es sehr oft erlebt und als positiv empfunden, dass zu Angelegenheiten unserer Städte und Gemeinden die Bürger selbst entschieden haben.
Sollte es Ihre politische Haltung sein, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, dann halten wir es für richtig, dass in dieser zentralen Frage die Möglichkeit für die Durchführung von Volksentscheiden herbeigeführt wird.
Damit hätte jede Seite die Möglichkeit, Vor- und Nachteile ihrer Lösungen darstellen zu können. Der Vorteil ist auch, dass dann eine solche Richtungsentscheidung von vielen Bürgerinnen und Bürgern getragen wird und demokratisch legitimiert ist. Wir unterstützen eine Neustrukturierung und gegebenenfalls Änderung aller bestehenden Regelungen für Arbeit und Zuwanderung in Deutschland sowie die Bestrebungen der Bundesregierung, sichere Herkunftsländer zu definieren. Dazu zählen unserer Meinung nach auch diejenigen Länder, die aktive Wirtschafts- und Entwicklungshilfe und vor allem Rüstungshilfe von Deutschland und der Europäischen Union erhalten, insbesondere die Länder Tunesien, Marokko und Algerien.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wir sind der Ansicht, dass Politik berechenbar sein muss und das verlorene Vertrauen zurückgewonnen werden kann.
Hochachtungsvoll